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Kryptologie und Steganographie der diplomatischen Korrespondenz europäischer Höfe während der Frühen Neuzeit, Historische Forschungen 106

ISBN: 3428144171
ISBN 13: 9783428144174
Herausgeber: Anne-Simone Rous/Martin Mulsow
Verlag: Duncker und Humblot GmbH
Umfang: 294 S., 36 s/w Illustr., 2 s/w Tab., 38 Illustr., Tab., Abb.
Erscheinungsdatum: 21.07.2015
Auflage: 1/2015
Format: 1.5 x 23.5 x 15.6
Gewicht: 403 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Hinter der politischen Bühne spielt sich in der Diplomatie stets eine zweite Szenerie ab – der stille Krieg um Wissensvorteile und Informationshoheit, angetrieben vom Wettlauf zwischen Kryptologen und Codeknackern. In der Vormoderne durchliefen die Praktiken, eigenes Wissen zu schützen und gegnerische Geheimnisse zu erlangen, einen Professionalisierungsprozess. Europaweit wurden Chiffrierung (Kryptographie) und Tarnung der Übermittlung (Steganographie) angewandt – mit wechselndem Erfolg.

Artikelnummer: 8307588 Kategorie:

Beschreibung

Behind the political theater a second, hidden scenery takes place - the silent war about knowledge advantage and information dominance, animated by the race between encoding and decoding. In premodern era the practices of protecting the arcana and gaining the opponents secrets became more professional. All over Europe ciphering (cryptology) and camouflage of information transfer (steganography) was applied with varying degrees of success.

Autorenporträt

Anne-Simone Rous, geb. Knöfel, Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Sächsischen Landesgeschichte, Germanistik/Deutsch als Fremdsprache sowie der Fächer Ethik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Technischen Universität Dresden; 2008 Promotion über die Heiratspolitik der Wettiner; 2008/09 Lehrkraft an der Technischen Universität Dortmund; 2009-2013 Stipendiatin am Graduiertenkolleg 'Untergrundforschung 1500-1800' des Forschungszentrums Gotha; 2015 Habilitation über die Geheimdiplomatie in der Frühen Neuzeit; seit 2004 wissenschaftliche Betreuung mehrerer Ausstellungen in Sachsen; Forschungsschwerpunkte: Internationale Beziehungen der Frühen Neuzeit, Dynastiegeschichte, Sächsische Landesgeschichte, Stadtgeschichte, Kryptologie, Netzwerkforschung. Martin Mulsow ist seit 2008 Professor für Wissenskulturen der europäischen Neuzeit an der Universität Erfurt und Direktor des Forschungszentrums Gotha. Er promovierte 1991 an der Universität München im Fach Philosophie und habilitierte sich dort im Jahr 2000. Er war an hochrangigen Universitäten und Forschungseinrichtungen in New Brunswick, Princeton, Paris und Berlin tätig, erhielt zahlreiche Wissenschaftspreise und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften. Mulsow erforscht die Geistes- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit mit Schwerpunkten in der Renaissancephilosophie, der europäischen Gelehrtenrepublik, der Libertinage und Radikalaufklärung sowie den Geheimgesellschaften der Aufklärung.

Herstellerkennzeichnung:


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