Liberalismus und Emanzipation

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In- und Exklusionsprozesse im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus Wissenschaftliche 10, Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus Wissenschaftliche Reihe 10

ISBN: 3515093192
ISBN 13: 9783515093194
Herausgeber: Angelika Schaser/Stefanie Schüler-Springorum/Frieder Günther
Verlag: Franz Steiner Verlag
Umfang: 224 S.
Erscheinungsdatum: 28.04.2010
Auflage: 1/2010
Format: 1.9 x 23.4 x 16.1
Gewicht: 440 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 1819909 Kategorie:

Beschreibung

Emanzipation war seit jeher eine der zentralen Forderungen des Liberalismus. Seine Anhänger erstrebten die Befreiung aller Bürger von überkommenen Fesseln, um eine auf Freiheit und Gleichheit beruhende Staatsbürgergesellschaft zu schaffen. Doch wie reagierten die Liberalen, als es im Kaiserreich und in der Weimarer Republik konkret darum ging, die politische und rechtliche Gleichstellung von Frauen und Juden in die Tat umzusetzen? Profilierte Experten der jüdischen Geschichte und der Frauen- und Geschlechtergeschichte beantworten diese Frage aus verschiedenen Blickrichtungen. Sie nehmen Ein- und Ausschlussmechanismen unter Liberalen auf lokaler und regionaler Ebene in Deutschland in den Blick und stellen sie in den internationalen Kontext. Sie widmen sich einzelnen herausragenden Persönlichkeiten, analysieren aber auch die liberale Bewegung als Ganzes. Dabei wird deutlich, dass antisemitische und antifeministische Ressentiments auch im Liberalismus zu finden waren, obwohl zahlreiche Frauen und Juden bei ihrem Kampf um Partizipation gerade auf diese Bewegung ihre Hoffnungen setzten.

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