Antisemitismus in Europa

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Fallbeispiele eines globalen Phänomens im 21. Jahrhundert

ISBN: 3205207742
ISBN 13: 9783205207740
Autor: Embacher, Helga/Edtmaier, Bernadette/Preitschopf, Alexandra
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 338 S.
Erscheinungsdatum: 20.05.2019
Auflage: 1/2019
Format: 2.6 x 24 x 16
Gewicht: 703 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Über das Ausmaß und den Charakter des Antisemitismus gibt es nach wie vor deutlich divergierende Ansichten. Ein gewisser Konsens besteht darin, dass zwischen dem aktuellen Anstieg an Antisemitismus und Eskalationen im Nahen Osten ein Zusammenhang besteht. Nach wie vor kommt zudem den Nachwirkungen bzw. der Instrumentalisierung des Holocaust sowie dem kolonialen Erbe Bedeutung zu. Helga Embacher, Bernadette Edtmaier und Alexandra Preitschopf geben einen Überblick über die sehr emotional geführte Debatte und die Kontroversen um eine allgemein anerkannte Definition von Antisemitismus. Am Beispiel von Frankreich, Großbritannien und Österreich zeigen sie, dass der aktuelle Antisemitismus nicht nur in seinen globalen Bezügen, sondern auch differenziert im jeweiligen nationalen Kontext zu sehen ist.

Zur aktuellen Debatte über Antisemitismus

Artikelnummer: 6120477 Kategorie:

Beschreibung

Die Studie gibt einen umfassenden Überblick über die Debatten zum Antisemitismus im 21. Jahrhundert. Anhand zahlreicher Beispiele aus unterschiedlichen europäischen Ländern, insbesondere Frankreich, Großbritannien und Österreich, werden der Umgang mit diesem komplexen Phänomen und hieraus resultierende sozio-politische Herausforderungen nachgezeichnet. LeserInnen sollen dafür sensibilisiert werden, in welchen Kontexten der Begriff Antisemitismus Verwendung findet und wie unterschiedlich der Begriff interpretiert und auch instrumentalisiert wird. Die Studie sucht nach historisch-gesellschaftspolitischen Erklärungen im Kontext nationaler und globaler Entwicklungen und verzichtet bewusst auf die Idee, Antisemitismus als unheilbaren Virus o.Ä. zu begreifen.

Autorenporträt

ao. Univ Prof. Dr. Helga Embacher ist Zeithistorikerin am Fachbereich Geschichte an der Universität Salzburg. Zu ihren derzeitigen Forschungschwerpunkten zählten jüdische Geschichte, Nationalsozialismus, Antisemitismus. Sie leitete das FWF-Forschungsprojekt (Neuer) Antisemitismus und Antiamerikanismus in Frankreich, Großbritannien und Deutschland und ist derzeit Leiterin des Forschungsprojekts Diskurse zum Holocaustgedenken, Juden und Israel unter Muslimen im Kontext von Islamfeindlichkeit (finanziert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank)

Herstellerkennzeichnung:


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Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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