Vom äußersten Westen der Welt

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Die Griechische Ethnographie und die Völker Iberiens und der Keltiké im Schatten der römischen Expansion (2. Jahrhundert v. Chr. – 1. Jahrhundert n. Chr.), Geographica Historica 45

ISBN: 351513462X
ISBN 13: 9783515134620
Autor: Gieseke, Julian
Verlag: Franz Steiner Verlag
Umfang: 486 S., 488 S., 9 s/w Illustr., 2 s/w Tab., 11 Illustr.
Erscheinungsdatum: 05.07.2023
Auflage: 1/2023
Format: 3.5 x 24.5 x 18
Gewicht: 955 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 9679684 Kategorie:

Beschreibung

Wie nahmen die Griechen die keltischen und iberischen Völker in der Zeit der römischen Eroberung des Westens (2.-1. Jahrhundert v. Chr.) wahr? Wichtig waren dabei Vergleichspraktiken: Nur durch Vergleiche mit bekannten Phänomenen konnten die Autoren ethnographischer Texte ihrem Publikum das Fremde verständlich machen. Die ,Barbaren des äußersten Westens wurden dabei zunächst als grausame, primitive Krieger dargestellt, deren Naturell dem rauen Klima ihrer unzugänglichen und kalten Heimat entsprach. Nachdem Caesar und Augustus ganz Gallien und Hispanien unterworfen hatten, mussten die Griechen jedoch akzeptieren, dass die Barbaren genauso Teil des Imperiums geworden waren wie sie selbst. Die Römer waren für die Griechen einzigartig, denn sie hatten die Geschichte für immer verändert: Nun konnten die Barbaren den Umweltdeterminismus überwinden und selbst Römer werden.

Autorenporträt

Julian Gieseke ist Althistoriker und hat 2021 an der Universität Bielefeld zur Hellenistischen Ethnographie promoviert. Inzwischen beschäftigt er sich mit der römischen Herrschaftsorganisation im 1. Jahrhundert n. Chr. und der Rolle der so genannten Klientelkönige.

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