Staatskunst oder Kulturstaat?

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Staatliche Kunstpolitik in Österreich 1848-1914, Schriftenreihe des Österreichischen Historischen Instituts in Rom 1

ISBN: 320520235X
ISBN 13: 9783205202356
Autor: Gottsmann, Andreas
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 245 S.
Erscheinungsdatum: 12.06.2017
Auflage: 1/2017
Format: 2.3 x 24 x 16
Gewicht: 563 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die politische Bedeutung der Förderung des künstlerischen Schaffens erkannt. Nach außen sollte das staatliche Prestige, im Inneren der Zusammenhalt gestärkt werden. Gefördert wurden nicht einzelne Kunstrichtungen, sondern die kulturelle und künstlerische Vielfalt, wodurch eine größere Identifikation mit dem gemeinsamen Staatswesen erreicht werden sollte.

Artikelnummer: 9390659 Kategorie:

Beschreibung

Diente in früheren Jahrhunderten Kunst vorrangig den Repräsentationsbedürfnissen von Hof, Adel und Klerus, kam es ab Mitte des 19. Jahrhunderts in der Donaumonarchie zu einem bedeutsamen Wandel: Kunst wurde zu einem wichtigen Bereich staatlicher Kulturpolitik. Sie wurde zur Profilierung des staatlichen Prestiges nach außen und zur Stärkung des inneren Zusammenhalts eingesetzt. Erreicht wurde dies durch Förderung der kulturellen und künstlerischen Vielfalt, die in der Ringstraßenkultur und im Fin de Siècle ihren Höhepunkt erreichte. Nicht die Förderung bestimmter Kunstrichtungen war das Ziel, sondern das Entstehen einer allgemeinen künstlerischen Blüte, die zur Herausbildung eines vielfältigen österreichischen Stils und zur Identifikation mit dem gemeinsamen Staatswesen führen sollte.

Autorenporträt

Andreas Gottsmann ist Direktor des Österreichischen Historischen Instituts in Rom.

Herstellerkennzeichnung:


Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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