Übersetzung als Erinnerung

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Sachbuch-Übersetzungen im deutschen Diskurs um NS-Verbrechen in den 1950er-Jahren, Public History – Angewandte Geschichte 5

ISBN: 3837652890
ISBN 13: 9783837652895
Autor: Harsch, Georg Felix
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 258 S.
Erscheinungsdatum: 10.03.2021
Auflage: 1/2021
Format: 2 x 22.7 x 14.7
Gewicht: 414 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Wie Übersetzungen in den 1950er-Jahren explizites Wissen über die NS-Verbrechen ins Deutsche einschrieben.

Artikelnummer: 8992489 Kategorie:

Beschreibung

In den 1950er-Jahren spielten übersetzte Sachbücher eine Schlüsselrolle bei der Etablierung von Diskursräumen zu den NS-Verbrechen in der BRD und in der DDR. Die Übersetzung war für eine kleine Gruppe von Akteur*innen ein wichtiges Instrument, mit dem sie explizites Wissen in den deutschen Diskurs einschreiben wollten. Georg Felix Harsch beschreibt, wie dieser Sprachtransfer nicht-nationalsozialistische deutsche Sprachformen zum NS-Massenmord entwickelte, wie diese Sprache marginalisiert wurde und wie Übersetzer*innen dennoch Grundlagen für einen ehrlich erinnernden Diskurs schafften, der sich überwiegend erst Jahrzehnte später entfalten konnte.

Autorenporträt

Georg Felix Harsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Edition 'The Persecution and Murder of the European Jews by Nazi Germany, 1933-1945' am Leibniz Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. Vor seiner Promotion war er lange Jahre freier Übersetzer und Mitarbeiter verschiedener KZ-Gedenkstätten.

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