Klang als Geschichtsmedium

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Perspektiven für eine auditive Geschichtsschreibung, Musikgeschichte auf der Bühne 1

ISBN: 3837644987
ISBN 13: 9783837644982
Herausgeber: Anna Langenbruch
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 282 S., 19 s/w Illustr., 19 Illustr.
Erscheinungsdatum: 07.01.2019
Auflage: 1/2019
Format: 2 x 22.6 x 14.8
Gewicht: 455 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Welche Rolle spielen Klänge in der Erinnerungskultur? Wie nehmen wir sie wahr? Und welche Formen historischen Wissens generieren sie?

Artikelnummer: 5160667 Kategorie:

Beschreibung

Konstruieren Klänge Geschichte? Die Beiträge dieses Bandes etablieren und reflektieren Klang als Kategorie der Geschichtsschreibung, indem sie historische Wissensproduktion als klangliche Praxis untersuchen. Es geht dabei weniger um eine Neubewertung des auditiven Ausschnitts vergangener Wirklichkeiten, sondern um einen Perspektivwechsel in der Geschichtsschreibung: Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen Klänge wahrnehmen, benutzen, inszenieren, deuten, erinnern - und zu historischen Wissenskonzepten verknüpfen. Musikgeschichte als Geschichte einer Klangkunst dient dabei als ein Kristallisationspunkt, der die interdisziplinäre Diskussion in einem besonders prägnanten Beispiel bündelt.

Autorenporträt

Anna Langenbruch, geb. 1979, ist Professorin für Kulturgeschichte der Musik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seit 2016 leitet sie dort die Forschungsgruppe zu 'Musikgeschichte auf der Bühne' im Emmy Noether-Programm der DFG. Sie forscht und veröffentlicht zur Kulturgeschichte von Exil und Migration, zu intermedialer Musikhistoriographie, zum Musiktheater des 18. bis 21. Jahrhunderts sowie zu Wissenschaftsgeschichte und Gender Studies.

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