Beschreibung
noch bin ich der Welt nicht abhanden gekommen nicht solange das was ich nicht weiß sich mir so sanftmütig zeigt so geduldig wenn ich an ihm vorbei sondiere die dunkle Ordnung im Stein die Durchsichtigkeit blütenweißen Porzellans beides berührt mich und bleibt geheimnisvoll fern meine Zuwendung gilt Versuchsanordnungen die offen legen was unerklärlich jedoch überschaubar bleibt Antonia die Tochter des Insektenforschers beobachtet die Rückkehr der Mörtelbienen weit weggebracht finden sie von überallher den Weg zurück in ihr Nest
Seit über 20 Jahren schreibt Franz Dodel an seinem einzigartigen Endlos-Poem Nicht bei Trost, das inzwischen auf über 40.000 Verse mit abwechselnd 5 und 7 Silben angewachsen ist. Täglich arbeitet der Autor an dem sich wie von selbst fortspinnenden Textgewebe, das sich nicht an Ende, Ziel und suspekten Trostangeboten orientiert, sondern an der Offenheit schweifender Reflexion und sinnlich genauer Betrachtung. Durch den ruhigen rhythmischen Wortstrom fügen sich die Fülle von Dodels Bildern und Zitaten, biografische Erinnerungsbruchstücke und Naturbetrachtung zu einer leichtfüßigen Meditation über Gott, die Welt und das Ich. Der nun vorliegende achte Teil Nicht bei Trost. Sondagen umfasst die Verse 42.001-48.000 und erscheint in derselben Ausstattung wie die bisherigen Bände: feinstes Dünndruckpapier im geschmeidigen Lederfasereinband.
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