Beschreibung
.nocheinmal für den verlorenen Akkord In einer Zeit der Leere machte ich mich nach Jahren wieder daran, Lyrik zu schreiben. Es erfasste mich sofort ein Verlangen, die Gedichte in Richtung einer Suche nach demverlorenen Akkord aufzuspannen. Sind meine früheren Texte und Wortbilder geprägt vom Streben nach dem Zwischenraum, einer Poesie des Wenigen, sollten die neuen Texte mehr dem Lauschen, Komponieren und Finden einer Sprachmelodik zugetan sein. Der Suche nach einem Klang also, den ich in der heutigen fragmentierten Sprachlandschaft der Mails, Apps, Gesichtsbücher, Heimatseiten und Instagramme schmerzlich zu vermissen glaube. So bin ich ganz dafür, dass die Gedichte ein wenig altmodisch daherkommen, stilistisch anklingend an die großen Sucher dieses verborgenen Klanges der deutschen Sprache. Sie wussten es alle: das menschliche Streben nach Sinn sei in Wirklichkeit die Suche nach dem verlorenen Akkord. Und was sollte Lyrik mehr sein: lauschen - rühmen oder klagen als Mittel zur Verwandlung der Welt nach Innen.
Herstellerkennzeichnung:
Edition Wortschaft
Felix Primetzhofer
Grüngasse 13/14
1050 Wien
AT
E-Mail: fp@wortschaft.org
Internet: www.wortschaft.org




































































































