Beschreibung
In dem Band Da schwimmen sie." beschäftigt sich Max Blaeulich mit der Stellung der Worte, deren Färbung und grammatikalischen Bedeutung in einem bestimmten Kontext. Wie das Wort und sein Sinn auf ihn zukommt, aus der Erinnerung auftaucht und wieder fortgeschwemmt wird und trotzdem Schlamm und Poesie hinterlässt: diesen Spuren geht er nach und scheinbare Redensarten entlockt er Geheimnisse, die so noch nicht in seinen Zusammenhängen gesehen wurden. Was an uns vorbeischwimmt, auftaucht oder bleibt, das benennt er in seiner eigenartigen Sprache höchst kunstvoll. Im Band Herr Diplom-Volkswirt Caselli lässt er einen Nachbarn?, Bekannten? oder Freund? reden, nennt das Konstrukt ein Gerede des Diplom-Volkswirtes Caselli, wobei der Autor immer wieder an der Sinnhaftigkeit des Redens überhaupt zweifelt. Fast scheint sich Blaeulich der Sinnlosigkeit verschrieben zu haben, um in ihren Bezirken ein Tor zu finden, das Antwort heißt. Blaeulichs Art ist lakonisch, präzise und voller Poesie. Max Blaeulich Geboren 1952 in Salzburg. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Seit 1976 schriftstellerisch tätig. Herausgeber der Edition Traumreiter im Wieser Verlag, ebenso Bukarester Geschichten"; Der umgekippte Sessel", Viktor" und Die Knopffabrik; beim Residenz Verlag die Triologie Menschenfresser" und zuletzt Das unbarmherzige Glück". Herausgeber der Tartin-Editionen - Untendurch". Max Blaeulich Da schwimmen sie. Aufgetauchtes und Weggerissenes Herr DiplomVolkswirt Caselli Gerede
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