Beschreibung
Die bis 1991 sprunghaft angestiegene Zahl der Drogentoten ist für das Bundesministerium für Gesundheit Anlaß gewesen, eine Drogenmortalitätsstudie in besonders belasteten Großstädten durchzuführen, die durch eine Drogennotfallstudie ergänzt wird. Ziel beider Studien war es, Ansätze für präventive Strategien zu entwickeln, die Drogentod und -notfälle so weit wie möglich reduzieren sollen. Ein wichtiger Aspekt war dabei die Befragung von Angehörigen und Partnern von verstorbenen Abhängigen. Viele Befragte gaben Auskunft darüber, wie die Situation vor dem Tod des Angehörigen war und welche Hilfe er in Anspruch genommen hatte. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, daß im Einzelfall eine Verhinderung des Drogentodes möglich ist, wenn eine akute Lebensbedrohung rechtzeitig erkannt und richtig gehandelt wird. Mitarbeiter der verschiedenen Modellprogramme wurden deshalb über Risikosituationen informiert und gebeten, in Gefährdungssituationen die Betreuung zu intensivieren, um auch in Zukunft der Drogengefährdung noch intensiver durch Primärprävention zu begegnen.
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