Beschreibung
Eine neue Auflage von "Forschungsplanung im Unternehmen" wird hier vorgelegt. Dies gibt Gelegenheit, das ganze Werk zu iiberarbeiten, einige Fehler und Unklarheiten zu beseitigen - wobei vielleicht neue entstanden sind -, und zu vielen Fragen die jiingste Entwicklung aufzuzeigen. Gleich zeitig sind vollig neue Abschnitte entstanden, zum Beispiel zu den Kosten einfluBgroBen von Forschung und Entwicklung, zur Erfolgsmessung dieser Tatigkeit in der Industrie und zur Konzeption von Beratungsgremien. Formal ist insbesondere groBere Einheitlichkeit in der Symbolik erreicht worden. So schnell vollziehen sich Entwicklungen in dem hier behandelten Bereich, daB Forschungsplanung heute nicht mehr wesentlich mit den in dieser Arbeit behandelten Fragen identisch ist, was zur Wahl eines neuen Titels fiihrte. Die Schnelligkeit der Entwicklung bestatigt auch das Entstehen von wenig stens zwei neuen Zeitschriften in diesem Bereich wahrend der beiden letzten Jahre. Trotzdem werden Theoretiker und Praktiker bestatigen, daB noch viele Fragen ohne befriedigende Antwort sind. Ich hoffe, daB es gelungen ist, die Unzufriedenheit ein wenig abzubauen. Fiir das geduldige Verstandnis, mit dem Frau Wera Linke auch meine wie derholten Korrekturen in Reinschrift brachte, danke ich ihr sehr. Besonderen Dank verdient meine Familie, die es ertrug, daB ich die Hoffnung zunichte machte, das Buch wahrend "normaler" Arbeitszeit fertigstellen zu konnen.
Autorenporträt
InhaltsangabeErster Teil: Übersicht und Grundlagen.- 1. Kapitel: Zur Abgrenzung der Untersuchung.- 2. Kapitel: Beschreibung des Problembereichs.- I. Forschung und Entwicklung.- II. Ausgewählte Arten der Forschung.- A. Klassische Gliederungsschemata.- B. Durch den Begriff der Planung implizierte Gliederungsschemata.- 1. Kennzeichnung von Forschungsvorhaben durch den Unsicherheitsbegriff.- 2. Kennzeichnung durch Zahlungsströme.- 3. Rationalität im Prozeß der Forschungsplanung.- Zweiter Teil: Die Bewertung eines einzelnen Forschungsprojekts.- 1. Kapitel: Einleitung.- 2. Kapitel: Verfahren des Planungsvollzugs in der unternehmerischen Praxis.- I. Überblick.- II. Beispiele für die Datenerfassung aus der unternehmerischen Praxis.- 3. Kapitel: Rangordnungsziffern auf der Basis der Investitionsrendite.- I. Darstellung.- A. Die Olsen-Formel.- B. Die Formeln von Wilson, Reeves und Disman.- C. Die Einführung der erforderlichen Investitionen.- D. Die Formel von Marwin.- E. Die Formeln von Manley.- F. Die Formel von Blinoff und Pacifico.- G. Formeln mit diskontierten Zahlungsströmen.- II. Kritische Bemerkungen.- A. Die formale Struktur der Rangziffern.- 1. Der implizierte interne Zinsfuß der Olsen-Formel.- 2. Entwicklungstendenzen der Bewertungsziffern.- B. Kritische Werte für zugelassene Schwankungen unsicherer Variablen in der Projektbewertung.- C. Das Datenmaterial zur Projektbewertung.- 1. Schätzungen der Zahlungsströme.- a) Empirische Feststellungen.- b) Grundlagen einer Theorie der Projektaufwendungen.- 2. Schätzungen der Erfolgswahrscheinlichkeiten.- D. Zur Berücksichtigung von Entscheidungsfolgen.- 1. Zur optimalen Projektplanung.- 2. Der Entscheidungsbaum bei Unsicherheit in der Projektbewertung.- 3. Zur optimalen Planung in Entscheidungsfolgen.- III. Vorläufige Folgerungen.- 4. Kapitel: Über Rangziffern im Falle nicht direkt meßbarer Zahlungen.- I. Vorbemerkung.- II Die Auswahl von Beurteilungsmerkmalen.- A. Beliebige Beurteilungsmerkmale.- B. Verbindliche Beurteilungsmerkmale.- 1. Beispiele von Bewertungen mit verbindlichen Beurteilungsmerkmalen.- 2. Zur Ableitung verbindlicher Beurteilungsmerkmale durch eine Faktorenanalyse.- a) Grundlagen.- b) Die Mindestzahl der notwendigen Gutachter.- c) Ergebnisse der Faktorenanalyse.- III. Zur Organisation des Informationsflusses zwischen Gutachtern.- A. Projektauswahl ohne Rückfluß von Informationen.- 1. Über Beurteilungsebenen.- 2. Die Ableitung des Projektwertes aus der Autorität des Projektinitiators.- 3. Die Ableitung des Projektwerts durch Abstimmung bei gleichberechtigten Projektinitiatoren.- B. Projektauswahl mit Rückfluß von Informationen über den Projektwert bei gleichberechtigten Projektinitiatoren.- 1. Informationsrückfluß zwischen einzelnen Beurteilungsebenen.- 2. Informationsrückfluß zwischen allen Beurteilungsebenen.- 3. Informationsrückfluß und Entscheidungskontrolle.- 4. Zur Bestimmung guter Entscheidungsorganisationen in der Forschungsplanung.- a) Vorbemerkungen.- b) Zur quantitativen Bestimmung einer guten Gutachtergruppe.- Dritter Teil: Die Planung eines Forschungsprogramms.- 1. Kapitel: Einleitung.- 2. Kapitel: Strategien zur Bestimmung der gesamten Forschungs aufwendungen in einer Periode.- I. Unternehmensinterne Einflußfaktoren.- A. Unternehmensgröße und Forschungsaufwendungen.- B. Zum "Brancheneinfluß"auf die Höhe der Forschungsaufwendungen.- C. Finanzierungsvariablen und Zielvorstellungen als Einflußgrößen.- 1. Finanzierungsvariablen.- a) Ältere Untersuchungen.- b) Eine Untersuchung für deutsche Gesellschaften der chemischen Industrie.- 2. Zielvorstellungen.- D. Zusammenfassung.- II. Bemerkungen zu unternehmensexternen Einflußfaktoren.- III. Zur optimalen Höhe der Forschungsaufwendungen.- IV. Die Bestimmung des Ergebnisses industrieller Forschung.- 3. Kapitel: Optimierungsmodelle zur Planung von Forschungsprogrammen bei direkt meßbaren Zahlungsströmen.- I. Einperiodenmodelle.- A. Vorstufen optimaler Lösungen.- 1. Einführung und Überblick.- 2. Kritische Bemerkungen, am Beispiel
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