Beschreibung
Diese Forschung bietet einen Versuch, kollektive Identitäten im wirtschaftlichen Diskurs auf dem Balkan nachzuzeichnen. Sie konzentriert sich auf relativ verlässliche historische Beweise aus der letzten Phase des so genannten "langen 19. Jahrhunderts", einer Periode bedeutender politischer und wirtschaftlicher Transformationen in der Region. Reale und imaginäre Grenzen werden aus der Sicht herausragender Vertreter der lokalen Eliten betrachtet. Die Kernfrage ist, wie wirtschaftliche Realitäten, Nachbarn, Ausländer, die Großmächte, "Europa" als Ganzes und andere geographische Bezeichnungen die Vorstellung beeinflussten, an bestimmten politischen und ideologischen Konstrukten beteiligt oder von ihnen ausgeschlossen zu sein. Die Analyse sollte den Prozess des Lehrens und Studierens der Geschichte des Balkans vor der Dämonisierung der Region durch äußere Beobachter verbessern und für jeden nützlich sein, der sich für die historischen Komponenten der Zugehörigkeit des Balkans zu Europa interessiert.
Autorenporträt
Roumiana Il. Preshlenova schloss ihr Studium der Geschichte und der deutschen Sprache an der Sofioter Universität "Sv. Kliment Ohridski". Sie ist Dozentin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte am Institut für Balkanstudien der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. Ihr jüngstes Buch ist Higher Education in Austria-Hungary and the Bulgarians 1879-1918, Sofia: Paradigma 2008 (auf Bulgarisch).
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