Beschreibung
Das Thema Risiko ist komplex, denn es beschäftigt nicht nur Unternehmen, Wirtschaftszweige und Riskmanager, sondern einen jeden von uns an nahezu jedem Tag. Vom Fahrradfahrer, der keinen Helm trägt, über den Spieler am Roulettetisch bis hin zum Unternehmer. Umso wichtiger ist eine klare Definition des Begriffs. In der Immobilienwirtschaft werden quantitative Methoden zur Risikobewertung vergleichsweise selten verwendet, was aufgrund der regulatorischen und logischen Notwendigkeit verwunderlich ist. Insbesondere wegen der hohen Kapitalintensität der Branche und der damit einhergehenden Abhängigkeit vom Banken- und Versicherungssektor, die durch die Solvency und Baselvorschriften dazu verpflichtet sind, quantitative Risikomaße zu berechnen, wäre es für die Immobilienwirtschaft wichtig, sich mit diesen Punkten noch eingehender zu befassen. Aber auch Umweltfaktoren sowie menschliche Eigenschaften, wie beispielsweise der Zahlenanalphabetismus, sollten ein Unternehmen motivieren, die Möglichkeiten, die ein Risikomanagement mit quantitativen Methoden mit sich bringt, zu nutzen.
Autorenporträt
Christiane Weitner, Wohnungs- und Immobilienwirtin (EBZ), Studium der Immobilienwirtschaft an der EBZ Business School in Bochum, Projektmanagerin im Bereich Qualitätssicherung bei der GAG Immobilien AG in Köln.
Herstellerkennzeichnung:
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