Beschreibung
Populärkultur ist ein gesellschaftlich bedeutsamer Ort, an dem Geschlechterverhältnisse mit Kategorien wie race und class interdependent verhandelt werden - dieser Befund scheint heute kaum noch strittig. Doch die Auseinandersetzungen mit Populärkultur sind von kontroversen Sichtweisen geprägt, die vor allem in der Frage nach affirmativen und subversiven Momenten sichtbar werden. Der Sammelband mit Beiträgen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften setzt hier an und zeigt, wie sowohl in den kulturellen Produkten selbst als auch in deren Aneignung und Rezeption ein gesellschaftliches Wissen über Geschlecht re-produziert wird, das grundlegend durch gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse geprägt ist. Die Autor_innen analysieren dabei Musikproduktionen, Film & TV-Serien, Internet u.a.
Autorenporträt
Paula-Irene Villa ist Lehrstuhlinhaberin für Soziologie/ Gender Studies an der LMU München. Sie arbeitet zu soziologischen und Gendertheorien, Körpersoziologie und Biopolitik, Kultursoziologie, Elternschaft.Julia Jäckel ist Lehrbeauftragte an der LMU München und promoviert zum Verhältnis von Körper, Begehren und Pornografisierung in der Populärkultur.Zara S. Pfeiffer ist Lehrbeauftragte an der LMU München und der Kunstuniversität Linz und promoviert zu Selbstverletzung als Selbsttechnik.Nadine Sanitter war am Lehrstuhl Prof. Villa tätig. Gegenwärtig promoviert sie zu Repräsentationen von Männlichkeit im Musikgenre Indie.Ralf Steckert arbeitet u.a. zu Nationalismus und Identitätskonstruktionen in der Populärkultur. Er promoviert an der Leuphana Universität Lüneburg.
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