Wahre Dichtung

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Kriterien zum Ausgleich von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht am Beispiel von ‚Esra‘ und ‚Mephisto‘, Europäische Hochschulschriften Recht 5651

ISBN: 3631653506
ISBN 13: 9783631653500
Autor: Pohl, Gunnar
Verlag: Peter Lang
Umfang: 240 S.
Erscheinungsdatum: 15.08.2014
Auflage: 1/2014
Format: 1.4 x 21 x 14.8
Gewicht: 316 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Wie wahr darf Dichtung sein? Bei dieser Frage stehen sich Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht gegenüber. Der Autor kommt – anders als das BVerfG – zu dem Ergebnis, dass Literatur nicht bereits dann grundrechtswidrig ist, wenn der Kernbereich privater Lebensgestaltung der Romanvorlage betroffen ist. Er plädiert für eine umfassende Abwägung.

Artikelnummer: 8906598 Kategorie:

Beschreibung

Wie wahr darf Dichtung sein? Wie weit darf der Autor reale Personen beim Schreiben verarbeiten? Das Buch untersucht das Verhältnis von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht aus verfassungsrechtlicher Sicht. Ausgangspunkt sind die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu Esra und Mephisto. Der Autor beleuchtet die Wirkung von Kunst in der Realität, die Erkennbarkeit des Urbildes hinter dem literarischen Abbild und das Gebot künstlerischer Verfremdung. Die Rechtsprechung sieht den Kernbereich privater Lebensgestaltung auch gegenüber Privaten absolut geschützt. Dagegen plädiert der Autor für eine offene Abwägung, die auch Romanstoff mit Bezug zum Kernbereich zulässt.

Autorenporträt

Gunnar Pohl studierte Rechtswissenschaft an der Universität Passau. Nach Stationen in München, Barcelona und Asunción war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Passau tätig. Derzeit arbeitet er in London.

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