Territorialkonflikte im arktischen Raum aus seerechtlicher Sicht und unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen aufgrund der klimatischen Veränderungen

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Völkerrecht, Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht 31

ISBN: 3631921608
ISBN 13: 9783631921609
Autor: Wurnitsch, Stephanie
Herausgeber: Peter Hilpold
Verlag: Peter Lang
Umfang: 472 S.
Erscheinungsdatum: 10.09.2024
Auflage: 1/2024
Format: 2.9 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 718 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Der Klimawandel verursacht das Auftauen der Polkappen, womit die Exploration von vermuteten Bodenschätzen ermöglicht wird. Alle arktischen Anspruchsberechtigten erweitern ihre potenziellen Gebietsansprüche und die (see-) völkerrechtliche Aufteilung des arktischen Ozeans wird damit zu einem Krisenherd.

Artikelnummer: 7134664 Kategorie:

Beschreibung

Die Effekte der Klimaerwärmung sind in der geografisch nördlichsten Erdregion sehr stark ausgeprägt. Durch das Auftauen der Polkappen und des dadurch entstehenden neuen Weltmeeres" wird die Exploration von vermuteten Bodenschätzen möglich. Die erwartete Exploration von Bodenschätzen welche im arktischen Meeresboden potenziell zu erwarten sind, veranlasst alle arktischen Anspruchsberechtigten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten in der Arktis zu intensivieren. Dementsprechend hat sich die Arktis nicht nur klimatologisch verändert. Vielmehr hat die arktische Region im vergangenen Vierteljahrhundert in rechtlicher, politischer, als auch wirtschaftlicher Hinsicht eine starke Modernisierung erfahren. In dieser Arbeit werden die wesentlichen Einflüsse und realen Auswirkungen der mehrschichtigen arktischen Transformation erarbeitet und analysiert. Dabei steht die (see-) völkerrechtliche Aufteilung des arktischen Ozeans im Mittelpunkt. Zudem werden mögliche Koordinierungsformen der arktischen Völkerrechtssubjekte, die realpolitische Interessen verfolgen, aufgezeigt. Die Steigerung menschlicher Aktivitäten im arktischen Ozean können, neben dem Klimawandel selbst und der Luft- und Wasserverschmutzung aus weit entfernten Gebieten, die arktische Umwelt nachhaltig verändern. Damit ist der arktische Lebensraum insgesamt und insbesondere die traditionelle Lebensweise der arktischen Bevölkerung sowie das Überleben der dort lebenden Tierarten gefährdet. Entsprechend ist ein strukturiertes internationales Regime gefordert, um die zunehmenden Umweltschäden und Gefahren abzuwehren bzw. zumindest einzudämmen. Mit dieser Arbeit beabsichtigt die Autorin Grundzüge eines bewahrenden arktischen Umweltschutzregimes aufzeigen.

Autorenporträt

Stephanie Wurnitsch studierte Rechtswissenschaft und Wirtschaftsrecht in Innsbruck und am Arctic Centre in Rovaniemi. Sie erhielt für ihre Dissertation den Kanadapreis 2022 der Universität Innsbruck.

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