Zwischen Individualrechtsschutz und völkerrechtlichen Auslieferungspflichten.

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Grundrechtsvorbehalt im Auslieferungsverkehr Deutschlands als Mitgliedstaat der EU mit Drittstaaten am Beispiel der USA., Kölner Kriminalwissenschaftliche Schriften 75

ISBN: 342818226X
ISBN 13: 9783428182268
Autor: Petry, Sandra
Verlag: Duncker und Humblot GmbH
Umfang: 316 S., 1 s/w Illustr., 1 s/w Tab., 2 Illustr., 1 Foto, 1 Tab.
Erscheinungsdatum: 28.04.2021
Auflage: 1/2021
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Die Arbeit untersucht den Individualrechtsschutz im europäisierten Auslieferungsverkehr mit Drittstaaten. In den Auslieferungsverträgen mit den USA finden sich nur wenige individualrechtliche Ablehnungsgründe, was zu einem Konflikt zwischen den Auslieferungspflichten gegenüber den USA und den Individualrechten des Auszuliefernden führt. Es wird eine Ablehnungsklausel zugunsten von Unionsgrundrechten entworfen, die in Auslieferungsübereinkommen der EU mit Drittstaaten aufgenommen werden sollte.

Artikelnummer: 1586655 Kategorie:

Beschreibung

Gegenstand der Arbeit ist die Frage, wie ein hinreichender Individualrechtsschutz im europäisierten Auslieferungsverkehr mit Drittstaaten gewahrt werden kann. Das Auslieferungsverfahren von Deutschland mit den USA wird daraufhin untersucht, wann eine Auslieferung unter Berufung auf eine drohende grundrechtswidrige Behandlung nach erfolgter Auslieferung abgelehnt werden kann. Die in den Auslieferungsverträgen geregelten Ablehnungsgründe hinterlassen eine Schutzlücke. Diese führt zu einem Konflikt zwischen den Auslieferungspflichten gegenüber den USA und den Individualrechten des Auszuliefernden, weil deutsche Behörden nicht die Hand zu Grund- und Menschenrechtsverletzungen nach erfolgter Auslieferung reichen dürfen. Auf der Grundlage der verschiedenen Rechtsebenen und der Grundrechtsbindungen deutscher Justizbehörden wird eine Ablehnungsklausel zugunsten von Unionsgrundrechten entworfen, die in Auslieferungsübereinkommen der EU mit Drittstaaten aufgenommen werden sollte.

Autorenporträt

Sandra Petry studied law at the University of Münster. From 2016 to 2017 she worked as a research assistant at the Institute of Criminal Law at the University of Münster (Prof. Dr. Bettina Weißer). From 2017 to 2020 she worked as a research assistant at the Institute for Foreign and International Criminal Law at the University of Cologne (Prof. Dr. Bettina Weißer) where she obtained her PhD in 2020. Currently she is a legal trainee at the district court of Düsseldorf.

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