Kooperation oder Korruption?

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Grenzen der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen im Lichte der §§ 299a, b StGB, Abhandlungen zum Medizin- und Gesundheitsrecht 3

ISBN: 3428187776
ISBN 13: 9783428187775
Autor: Berger, Anna Isabel
Verlag: Duncker und Humblot GmbH
Umfang: 331 S.
Erscheinungsdatum: 07.03.2023
Auflage: 1/2023
Format: 1.8 x 23.4 x 15.8
Gewicht: 500 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Die Straftatbestände §§ 299a, b StGB stellen die Bestechung und die Bestechlichkeit im Gesundheitswesen seit ihrem Inkrafttreten im Jahr 2016 unter Strafe. Seitdem ist bei zahlreichen Zusammenarbeitsformen unklar, ob diese sich bereits als strafbare Korruption oder noch als zulässige Kooperation darstellen. Die Arbeit bietet insoweit eine Handreichung, um den schwierigen Abgrenzungsfragen zu begegnen und Licht in das Dunkel der bestehenden strafrechtlich relevanten Grauzonen zu bringen.

Beschreibung

Die Straftatbestände §§ 299a, b StGB stellen die Bestechung und die Bestechlichkeit im Gesundheitswesen seit ihrem Inkrafttreten im Jahr 2016 unter Strafe. Bei zahlreichen Zusammenarbeitsformen in der Praxis ist seitdem unklar, ob diese sich nach den Vorschriften bereits als strafbare Korruption oder noch als zulässige Kooperation darstellen. Die Arbeit untersucht neben den bestehenden dogmatischen Unsicherheiten der Tatbestände die strafrechtlichen Risiken der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen anhand zahlreicher Einzelfallkonstellationen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass erheblicher Beratungsbedarf bei der Ausgestaltung und Verwirklichung diverser Kooperationsformen besteht. Um dieser Verunsicherung entgegenzuwirken, konkretisiert die Autorin diverse zulässige Zusammenarbeitsformen und grenzt diese von strafrechtlich relevanten Verhaltensweisen ab. Die Arbeit bietet insoweit eine Handreichung für die schwierigen Abgrenzungsfragen zwischen zulässiger Kooperation und strafbarer Korruption. Die Arbeit wurde mit dem Förderpreis des Zentrums für Gesundheitsrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für das Jahr 2022 ausgezeichnet.

Autorenporträt

Anna Berger studierte von 2013 bis 2018 Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo sie seit August 2018 am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Hoyer (Institut für Kriminalwissenschaften) als Wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt ist. Für ihre Dissertation erhielt sie im Jahr 2022 den Förderpreis des Zentrums für Gesundheitsrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Im Februar 2022 begann sie im Landgerichtsbezirk Kiel mit ihrem Referendariat.

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Carl-Heinrich-Becker-Weg 9
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