Beschreibung
Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtliche Dimension der Förderung der Kultur und der kulturellen Identität im brasilianischen Schulwesen. Die Auseinandersetzung erfolgt vor dem Hintergrund der zahlreichen Diskussionen und Konflikte, die während der letzten Jahrzehnte in den internationalen Entscheidungsinstanzen über Bildungsrechte, kulturelle Rechte und staatliche Pflichten in interkulturellen Beschulungskontexten ausgetragen wurden. Im ersten Teil der Arbeit werden die durch das Völkerrecht gesetzten Mindeststandards dargestellt, im zweiten Teil wird ihre Bedeutung in der Rechtswirklichkeit Brasiliens diskutiert. Zwar wurde mit der brasilianischen Bundesverfassung von 1988 eine für die Förderung kultureller Identität von Individuen und Gruppen günstige Rechtsgrundlage in diesem stark multikulturell geprägten Land geschaffen. Dennoch sind, was die Rechtslage und die Optimierung der Bildungsdynamik im Schulwesen aus der Sicht der kulturellen Entfaltung der Schüler angeht, zahlreiche Herausforderungen festzustellen. Das brasilianische Bildungssystem wird schließlich unter besonderer Berücksichtigung seiner Entwicklung im Bereich der kulturellen Rechte und Bildungsrechte der indigenen Völker dargestellt, systematisiert und bewertet.
Autorenporträt
Die Verfasserin absolvierte das Jura-Studium in Brasilien und den LL.M. und die Promotion in Deutschland. Die vorliegende Untersuchung entstand in Heidelberg, wo die Verfasserin u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht tätig war.
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