Beschreibung
Das Inkrafttreten des Römischen Statuts des IStGH im Jahr 2002 war das wichtigste Ereignis in der Entstehung der internationalen Strafjustiz. Es handelt sich um eine gigantische Entwicklung, da das Statut die Schaffung einer ersten Strafgerichtsbarkeit mit universeller Zuständigkeit ermöglicht hat. Allerdings sind die Beziehungen zwischen dem IStGH und den afrikanischen Staaten nicht mehr harmonisch. Denn alles deutet darauf hin, dass Afrika das einzige und alleinige Ziel der Gründung des IStGH ist. Es ist offensichtlich, dass dies nicht sein kann und darf. Die Debatte über die internationale Strafjustiz in Afrika wird oft negativ dargestellt, obwohl Afrika intellektuell stark in das Projekt dieser Justiz investiert hat. Dies ist ein echtes Paradoxon. In der Landschaft der globalen Governance stellt der IStGH einen beispiellosen Fortschritt dar: Es wäre eine Tragödie, wenn Afrika seine großen Investitionen jetzt zurücknehmen müsste.
Autorenporträt
Licenciada e investigadora en Derecho, candidata a ayudante en la Facultad de Derecho de la Universidad de Kinshasa; profesional de la banca y, actualmente, Jefa de Control Interno Permanente, Cumplimiento y Gestión de Riesgos de la IMF PROCFIN S.A.
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