Landrechtsentwurf für Österreich unter der Enns 1526

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Rechtshistorische Reihe 452

ISBN: 3631519168
ISBN 13: 9783631519165
Herausgeber: Wilhelm Brauneder
Verlag: Peter Lang
Umfang: 204 S.
Erscheinungsdatum: 26.11.2014
Auflage: 1/2014
Format: 1.5 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 383 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

dem heimischen Gewohnheitsrecht Vorrang gegeben. Der Landrechtsentwurf 1526 ist ein Zeugnis der frühneuzeitlichen Wissenschaft von Privat- und Zivilprozessrecht. Er enthält eine allgemeine Rechtslehre über Gerechtigkeit, Gewohnheitsrecht sowie das Gesetzgebungsrecht des Landesfürsten und schafft eine deutsche Rechtsterminologie. Im Zweifel wird dem heimischen Gewohnheitsrecht Vorrang gegeben.

Artikelnummer: 8906921 Kategorie:

Beschreibung

Der Landrechtsentwurf 1526 stellt ein bedeutendes Zeugnis der vom Humanismus geprägten frühneuzeitlichen Wissenschaft vom Privatrecht sowie vom Zivilprozessrecht dar. Er enthält einführend auch eine allgemeine Rechtslehre, etwa über Gerechtigkeit, Gewohnheitsrecht und das Gesetzgebungsrecht des Landesfürsten. Dennoch verweist er für Zweifelsfälle und Lückenfüllung nicht auf das Römisch-Gemeine Recht, sondern auf das heimische Gewohnheitsrecht. Auffallend ist auch das Bemühen um eine deutsche anstelle der lateinischen Rechtsterminologie. Obwohl die landesfürstliche Sanktion ausblieb, folgten weitere ähnliche Texte bis an die Schwelle der naturrechtlichen Kodifikationen im 18. Jahrhundert.

Autorenporträt

Wilhelm Brauneder ist Mitverfasser zahlreicher Publikationen zum Thema Rechtsgeschichte. Nach einer Tätigkeit als Honorarprofessor an der Universität Budapest war er bis zu seiner Emeritierung 2012 Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

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