Aberglaube und Unverstand in der Lehre von Versuch und Rücktritt

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Criminalia 59

ISBN: 3631672225
ISBN 13: 9783631672228
Autor: Oberhofer, Martina
Herausgeber: Klaus Volk
Verlag: Peter Lang
Umfang: 340 S.
Erscheinungsdatum: 29.03.2016
Auflage: 1/2016
Format: 2.2 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 553 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Autorin analysiert die Unterschiede und Parallelen zwischen grob unverständigen und abergläubischen Versuchs- bzw. Rücktrittshandlungen. Sie befasst sich mit der Frage, ob die in der Strafrechtswissenschaft und Rechtsprechung propagierte Ungleichbehandlung gerechtfertigt ist oder in einem modernen Strafrecht ein Umdenken angezeigt ist.

Artikelnummer: 7134716 Kategorie:

Beschreibung

Die Autorin analysiert Unterschiede und Parallelen zwischen grob unverständigen und irrealen Versuchs- bzw. Rücktrittshandlungen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die gegenwärtige Ungleichbehandlung solcher Irrtümer sachwidrig ist und das geltende Recht keine befriedigende Lösung bietet. Deshalb unterbreitet die Autorin einen eigenen Vorschlag einer Gesetzesänderung, in dem sie sich für eine Entkriminalisierung beim Versuch ausspricht. In der gegenteiligen Rücktrittssituation führt die Gesetzesauslegung zur Versagung einer Strafbefreiung bei beiden Irrtumsarten. Auf diese Weise entwickelt sie ein stimmiges Konzept bei der Strafbegründung und Strafaufhebung, welches zudem mit Blick auf eine künftige Europäisierung des Strafrechts mit einem europäischen Gesamtkonzept kompatibel ist.

Autorenporträt

Martina Oberhofer studierte Rechtswissenschaft an der LMU München und war dort am Lehrstuhl für Strafrecht tätig. Sie wurde an der juristischen Fakultät der LMU München promoviert.

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