Beschreibung
Kaum eine Region Europas wird im Westen so häufig falsch eingeschätzt wie der Balkan. Zwischen Moskau, Brüssel und Peking wird dort um Einfluss, Identität und strategische Orientierung gerungen - und Serbien, offiziell EU-Beitrittskandidat, ist dabei weit mehr als ein geopolitischer Nebenschauplatz. Doch während die geopolitischen Gegenpole des Westens handeln, reagiert dieser zu spät, zu zögerlich, zu selbstzufrieden. Miroslav I. Emejdi, sicherheitspolitischer Experte und IVLP-Alumnus des U.S. State Department, zeigt im vorliegenden Werk detailliert auf, wie historische Fehleinschätzungen, politische Symbolpolitik und ein Mangel an strategischem Realismus den Einfluss der Europäischen Union und des Westens geschwächt haben. Sowohl das Vorwort von Bernd Paul, ehemaliger deutscher Polizeipräsident, als auch das Geleitwort von Vasco Malta, Chief of Mission der Vereinten Nationen (UN) in Portugal / International Organization for Migration (IOM), betonen die sicherheitspolitische Relevanz und internationale Perspektive von Emejdis Buch: Eine Studie über Macht, Wahrnehmung und Verantwortung - und ein eindringlicher Appell an den Westen, endlich wieder zu verstehen, was genau er eigentlich verteidigt.
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