Beschreibung
Das Buch ist ein einfacher Versuch, die Libyen-Krise darzustellen und sie sowohl für Jurastudenten als auch für französische Leser zu verdeutlichen, deren Regierung 2011 an einem sogenannten gerechten und humanitären Krieg in Libyen beteiligt war. Dieses Buch trägt zu einer Untersuchung der wichtigsten UN-Resolutionen bei, die den Einsatz von Gewalt zum Schutz des libyschen Volkes gegen die Aggression des Regimes von Oberst Gaddafi während der libyschen Revolution von 2011 autorisierten. Die Übertretung dieser Resolutionen durch die internationale Koalition, bei der die NATO federführend war, führte jedoch zum Zusammenbruch des in seiner Struktur und seinen staatlichen Institutionen, insbesondere den politischen, sicherheitspolitischen und administrativen Institutionen, ohnehin schon fragilen libyschen Staates. Auf den Zusammenbruch des Staates folgte eine politische Spaltung, die das Land in zwei Teile riss. Diese Aufteilung, die Rolle der UNO bei der Lösung dieser Krise und die Aussichten auf einen Ausweg werden untersucht, wobei die Bedrohung, die diese Krise für das nur 300 Kilometer entfernte Europa darstellt, hervorgehoben wird. Diese Bedrohung ist gekennzeichnet durch die Migrationskrise und den Aufstieg von Terrorgruppen.
Autorenporträt
Ali Shelaik: Doctoraatsstudent internationaal recht aan de Universiteit van Toulouse Capitole I. Heeft een Master I van de Universiteit van Tripoli en een Master II in Publiekrecht. In 2013 was hij juridisch adviseur bij het ministerie van Industrie in Ouedi Chatti in Libië, en in 2016 was hij gedurende 6 maanden geïntegreerd in de Libische ambassade in Parijs.
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