Beschreibung
Vorurteile und konstruierte Bilder in Bezug auf den oder die Anderen sind kein wnschenswerter, jedoch ein vielfach beobachtbarer Bestandteil einer jeden Gesellschaft. Die Ethnie der Rroma gilt hierbei als eine der am meisten diskriminierten und an den gesellschaftlichen Rand gedrngten Minderheiten Europas. Zugleich weisen Untersuchungen auf eine erhebliche und berdurchschnittliche Prsenz von Rroma unter den Betroffenen des Menschenhandels hin. Alexandra Geisler fhlt hier nach und lsst dabei auch Rroma selbst zu Wort kommen. Sie untersucht die Differenzierungen und Kategorisierungen der Ethnie Rroma im Menschenhandelsdiskurs, offenbart die dabei beobachtbaren Strategien des Otherings und hinterfragt diese kritisch auf ihre Selbstverstndlichkeit. Denn die gesellschaftlichen Wahrnehmungen, Ansichten und kollektiv geteilten Bilder von Rroma dienen oftmals nur dazu, die vorherrschenden Machtgeflle, Herrschafts- und Unterdrckungsverhltnisse zu legitimieren oder diese noch zu verstrken.
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