Gesellschafts- und Zivilisationskritik in Hermann Hesses ‚Der Steppenwolf‘ im historischen Kontext der Weimarer Republik

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ISBN: 3668637628
ISBN 13: 9783668637627
Autor: Bromba, Marlene
Verlag: GRIN Verlag
Umfang: 24 S.
Erscheinungsdatum: 26.02.2018
Auflage: 1/2018
Format: 0.3 x 21 x 14.8
Gewicht: 51 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 3894053 Kategorie:

Beschreibung

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 14 Punkte, Sprache: Deutsch, Abstract: Hermann Hesse ist der deutsche Autor des 20. Jahrhunderts, der weltweit am meisten gelesen wird. Nicht nur wegen seines literarischen Werkes, sondern auch wegen seiner moralischen Haltung gegen die Widerstände der Zeit des Nationalsozialismus ist Hermann Hesse berühmt geworden. Dafür wurde ihm 1946 der Literaturnobelpreis zugesprochen. Gesellschaftliche Kritik und die Besinnung auf die eigene Individualität, die sich gegen Autoritäten durchsetzen und behaupten muss, sind wesentliche Themen seines Werkes. Hermann Hesses "Der Steppenwolf" erscheint 1927 in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und einer ausgeprägten politisch-kulturellen Zerrissenheit. Er beschreibt mit stark autobiographischen Zügen den individuellen Konflikt des Protagonisten Harry Haller mit der Massenkultur, der Industriegesellschaft und der herrschenden Klasse. Dieser Protest gegen das Establishment und die Stilisierung des eigenen Ichs hin zur Selbstisolation bildeten noch die Identifikationsmuster der meist jungen Leser in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Bearbeitung des von mir gewählten Themas setzt ein prinzipielles Verständnis der komplexen Zusammenhänge zwischen Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft der zwanziger Jahre voraus. Nach einer kurzen Biographie Hermann Hesses und einer Zusammenfassung der Romanhandlung werde ich zunächst den historischen Kontext der Weimarer Republik bis zum Erscheinen des Romans beschreiben. Bei der eigentlichen Bearbeitung des Themas habe ich unter Berücksichtigung der zentralen Motive des Originaltextes die Schwerpunkte auf die moralische und kulturelle Dekadenz des Bildungsbürgertums, den Kulturpessimismus und auf die Mahnungen gegen politische und gesellschaftliche Entwicklungen, die auf eine kriegerische Auseinandersetzung hinauslaufen können, gesetzt. In einer abschließenden Betrachtung möchte ich herausarbeiten, welche Schlussfolgerungen man aus dem Leitgedanken des Romans und der darin enthaltene Kritik für die Gegenwart ziehen kann.

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