Beschreibung
Die Mordserie des NSU-Komplex, tödliche Attentate in Halle und Hanau, Mobilisierungen von PEGIDA und ihren Ablegern, parlamentarische Debatten mit der AfD - aktuell wird viel über die (extreme) Rechte in Deutschland diskutiert. Oft unbeachtet bleiben aber diejenigen, die den ideologischen Brennstoff bereitstellen: sich als intellektuell verstehende Rechte. Sie schreiben in Zeitungen, organisieren Veranstaltungen und tauschen sich in Thinktanks aus. Einer dieser Thinktanks ist die Bibliothek des Konservatismus in Berlin-Charlottenburg. Wer trifft und vernetzt sich dort? Welche Themen spielen eine Rolle? Und welchen Stellenwert nehmen dabei Geschlechter- und andere Machtverhältnisse ein? Lilian Hümmler zeigt am Beispiel der Bibliothek des Konservatismus, wie und mit welchen Strategien versucht wird, Grenzen des Sagbaren nach rechts zu verschieben und Einfluss auf den öffentlichen Diskurs zu nehmen.
Autorenporträt
Lilian Hümmler hat Gender Studies, Lateinamerikastudien und Sozialwissenschaften studiert. Sie lohnarbeitet als Geschlechtersoziologin und forscht zur Verbindung von Scham und sexuell-sexualisierter Gewalt. Außerdem ist sie als Sozialarbeiterin mit Betroffenen von (sexualisierter) Gewalt tätig.
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