Ohnmacht des Völkerrechts

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Die Rückkehr des Kriegs und der Menschheitsverbrechen

ISBN: 3423285060
ISBN 13: 9783423285063
Autor: Safferling, Christoph
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Umfang: 320 S.
Erscheinungsdatum: 16.10.2025
Format: 2.5 x 21 x 13.5
Gewicht: 420 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse 1945 legten den Grundstein für das moderne Völkerrecht, und nach dem Kalten Krieg schien eine regelbasierte Weltordnung greifbar. Christoph Safferling zeigt auf, wie wichtig es gerade für Deutschland ist, völkerrechtliche Standards zu wahren und eine stabile internationale Ordnung zu fördern.

Artikelnummer: 6263632 Kategorie:

Beschreibung

Weltweite Rückkehr imperialer Politik: Ist das Völkerrecht am Ende? Nach dem doppelten Durchbruch des Völkerrechts nach 1945 und nach dem Ende des Kalten Krieges gilt zwischen Staaten heute zunehmend wieder das Recht des Stärkeren. Der amerikanische Einmarsch in den Irak, das Folterregime in Syrien, Russlands Überfall auf die Ukraine, der Terror der Hamas, einige der Reaktionen Israels darauf, die Angriffe auf den Iran - offene Verstöße gegen das Völkerrecht, von den meisten Staaten, von führenden Politikern, auch in Deutschland, mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Christoph Safferling zeichnet die Geschichte des Völkerrechts von 1945 bis heute nach und benennt doppelte Standards und blinde Flecken gerade auch der deutschen Politik. Seine Bilanz ist ernüchternd, sein Appell scharf: Gerade Deutschland muss die völkerrechtlichen Standards einfordern - auch wenn dies bedeutet, in offenen Konflikt zu gehen zu jahrzehntelangen Verbündeten.Das Buch der Stunde zum Thema VölkerrechtProfessor Christoph Safferling ist einer der renommiertesten deutschen Völkerrechtler und gefragter Experte in den Medien 'Gekonnt rekonstruiert Safferling die Debatten um Frieden und Völkerrecht von 1945 bis in die Gegenwart, auch bis in die allerjüngste Gegenwart hinein.' Hendrik Simon, FAZ 'Ein eindrucksvolles und zugleich beklemmendes Buch über die Möglichkeiten und die Grenzen der internationalen Rechtsordnung. () Gleichermaßen Analyse, Diagnose und Warnruf.' Peggy Fiebig, Deutschlandfunk, Andruck

Autorenporträt

Christoph Safferling, geboren 1971, ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien. Er war Co-Autor der Studie zur NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums: Die Akte Rosenburg. Gemeinsam mit Friedrich Kießling hat Christoph Safferling die Geschichte der Bundesanwaltschaft nach dem 2. Weltkrieg aufgearbeitet, von der Presse breit gelobt: Eine fulminante Studie über alte Nazis und ihren Kampfauftrag in der frühen Bundesanwaltschaft. Süddeutsche Zeitung

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