Beschreibung
Angeblich revolutioniert die missverständlich als Digitalisierung bezeichnete Informatisierung alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Der Informationstechnik werden dabei oft Wunderwirkungen zugeschrieben. Das geschah auch schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, als man vom kybernetischen Denken und vom Wirken der Elektronengehirne eine bessere Gesellschaft erwartete. Seitdem wurden solche überschwänglichen Erwartungen immer wieder geschürt und genauso oft enttäuscht. Aus diesen Enttäuschungen, aber auch aus den unbestreitbaren Erfolgen der Informationstechnik wollen die Beiträge des Buchs Lehren für die Zukunft ziehen. Gegebenes formulieren sie neu, verloren Geglaubtes bringen sie wieder zum Vorschein, aber sie legen auch dar, wo wir völlig neu denken müssen. Die Autoren, unter denen einige schon seit einem halben Jahrhundert die Entwicklung beobachtet und mitgestaltet haben, fragen, wie weit schon Gedachtes heute noch hilfreich ist, um ein klares Bild der Informatisierung der Gesellschaft und ihrer Implikationen zu zeichnen. Inhalt: Klaus Lenk / Jörg Pohle: Einleitung Frieder Nake: Informatisierte Gesellschaft, informatisierte Organisation, informatisierte Arbeit Klaus FuchsKittowski: Informatik im Spannungsfeld zwischen formalem Modell und nichtformaler Welt Peter Brödner: Machines that think - die KI-Illusion und ihre Wurzeln Rainer Fischbach: Gestaltung soziotechnischer Systeme Reinhard Keil: Kontextuelle Informatik Werner Rammert: Informatisierte Gesellschaft und Künstliche Intelligenz gestern und heute - Von der Forschungsnische zum ubiquitären Innovationsfeld Klaus Lenk: Informationstechnik und Organisation Ernst Lukas: Niklas Luhmann als Pionier der Informatik Ulrich Frank: Die (Wirtschafts-)Informatik in Zeiten der digitalen Transformation. Einige Anmerkungen und Thesen Arno Rolf: Das MikroPolis-Modell - Ein Rahmenwerk für die transdisziplinäre Forschung zu Informationssystemen in der Gesellschaft; Rückblick und Ausblick Jörg Pohle: Eine juristische Disziplin der Zukunft - An der Schnittstelle von Recht und Informatik Hansjürgen Garstka: Rechtskybernetik als Gründungsdisziplin Wolfgang Kilian: Digitalisierte Informationen im Rahmen einer IT-anknüpfungsfähigen Juristischen Methodenlehre Tom Gordon: Juristische Argumentation als Modellierungsprozess Herbert Kubicek: 30 Jahre Digitale Alterslücke - und kein Ende in Sicht Jörn von Lucke: Was können wir aus der Geschichte des Electronic Governments lernen? Klaus Lenk: Verwaltungsinformatik: Leitbilder und Narrative der Technisierung des Regierens und Verwaltens
Herstellerkennzeichnung:
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