Beschreibung
KAPITEL 20: CYBERSPACE, ROBOTER, KI Die in meiner vorigen Feldnotiz beschriebenen Vorschläge zum Umgang mit Techno-Elementalen gelten für alle unsere Artefakte, elektronisch oder nicht. Die Nutzung von elektrischem Strom hat aber in Gestalt digitaler Technologie ganz neue Arten von Artefakten hervorgebracht. Cyberspace, Roboter und Künstliche Intelligenz konfrontieren uns mit einer ganz neuen Erfahrungs- und Bewusstseinswelt, die nach Auffassung mancher Leute möglicherweise sogar unsere Welt ersetzen könnte. Das Wort 'Cyberspace' wurde von dem Science-fiction-Autor William Gibson erfunden, der 'Neuromancer' und andere Bücher eines neuen Genres schrieb, das als 'Cyberpunk' bekannt wurde. Mit Cyberspace ist der psychologische Raum gemeint, der entsteht, wenn ein Mensch in eine virtuelle, computergenerierte Welt eintaucht. In diesem Sinne ist es ein realer 'Ort', den ich aufsuche, wenn ich meine Online-Seminare unterrichte oder mit Hilfe von Google nach Informationen suche. Aber in vielerlei Hinsicht handelt es sich auch um einen imaginativen Raum, ähnlich dem, der geschaffen wird, wenn Sie einen Roman lesen. Er besitzt keine greifbare materielle Existenz in der physischen Welt, abgesehen von einer Abfolge aus Einsen und Nullen auf Computerservern. Interessanterweise ahmt der Cyberspace als nicht-materielle Realität viele Eigenschaften der realen feinstofflichen Umwelt nach, die uns umgibt. Zum Beispiel funktionieren Raum und Zeit in den feinstofflichen Dimensionen nicht so wie für uns hier in der physischen Welt. Auch wenn ein guter Freund viertausend Kilometer entfernt wohnt, kann ich mich, trotz dieser physischen Entfernung, auf ihn einstimmen, in eine liebevolle Resonanz zu ihm gehen, und dadurch können wir uns so nahe sein, als stünde er neben mir. Der andere ist gegenwärtig, obwohl unsere Körper sich viele Kilometer voneinander entfernt befinden. Mit einem Smartphone kann ich mit jedem Menschen auf der Welt in Verbindung treten, der über einen Internetanschluss oder ein Mobiltelefon verfügt. Ich kann mit meinem Tausende Kilometer entfernt lebenden Freund über Facetime kommunizieren. Dann können wir uns über unsere Smartphones sehen und miteinander sprechen, als befände er sich im selben Zimmer. In einer Weise, die unseren Vorfahren wie Zauberei erschienen wäre, befreit uns der Cyberspace wie Telegraf, Telefon, Fernsehen, Eisenbahn, Flugzeug und Auto von räumlichen und zeitlichen Beschränkungen. Das muss sich zwangsläufig auf das Bewusstsein des modernen Menschen auswirken. Es ermöglicht uns, unsere Welt anders zu bewohnen als die Menschen vor hundert, zweihundert oder tausend Jahren. In der Welt, wie Mystiker und medial Begabte sie erleben, herrschte schon immer tiefe Verbundenheit, doch heute, durch unsere Technologie, kann praktisch jeder Mensch das auf digitale Weise erleben. Das geht weit über die Wirkung einzelner Techno-Elementale hinaus. Im nächsten Kapitel werde ich darauf ausführlicher eingehen. Vor einigen Jahren erforschte mein Freund und Kollege John Matthews, ein weltbekannter Forscher auf dem Gebiet der Artussage und des keltischen Schamanismus, die digitale Welt als sich neu entwickelnde feinstoffliche Zone. Auch wenn wir unterschiedliche Methoden anwenden, reisten wir so in den Cyberspace, wie wir auch in die feinstoffliche Umwelt reisen würden, und wir beide entdeckten zu meiner und, ich denke, auch Johns Überraschung, dass hier eine tatsächliche, objektive feinstoffliche Realitätsebene entsteht. Sie ist noch nicht gut ausgeformt - oder war es zumindest damals zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht. Hier ist eine Anmerkung dazu, die John mir schickte: 'Als ich dorthin reiste, sah ich eine Landschaft, die durch ein Liniennetz definiert war, ähnlich wie in dem Film 'Tron'. Wenn ich hinschaute, formte sich daraus ein Hügel oder Tal, und wenn ich wegschaute, hatte ich den Eindruck, dass die Landschaft wieder in ihren unausgeformten Zustand zurückkehrte. Mir wurde klar, was für eine perfekte Metapher für un
TECHNO-ELEMENTALE sind feinstoffliche Wesen, die sich an der Technologie und den Geräten der Menschen ausrichten. Sie beleben die Welt der Maschinen und Computer. Die Auswirkungen der durch sie erfüllten technologischen Umwelt auf unsere Menschlichkeit und die Gefahren und Chancen, die vor uns liegen, sind Thema dieses Buches. Um TECHNOELEMENTALE zu verstehen, müssen wir uns auf unbekanntes Terrain begeben um die feinstofflichen Bereiche als ein eigenes Ökosystem und feinstoffliche Wesen als lebende Organismen zu sehen. Dabei werden wir in die Realität, das Wunder und die Natürlichkeit der uns jederzeit umgebenden nichtphysischen Welt eingeführt. David Spangler lebt im Nordwesten der USA, ist verheiratet und hat vier Kinder. Seit 1965 arbeitet er hellsichtig und intuitiv mit der geistigen Welt. Von 1970 bis 1973 war er Co-Direktor der berühmten Findhorn Foundation Community in Nordschottland. 1974 wurde er Mitbegründer der Lorian Association, einer gemeinnützigen spirituellen Bildungsorganisation, mit der er bis heute zusammenarbeitet. Er hat die feinstofflichen Welten ausführlich beschrieben. Zwei wichtige Werke von ihm sind "Subtle Worlds: An Explorer's Field Notes" und "Working with Subtle Energies".
Autorenporträt
DAVID SPANGLER hat bereits zahlreiche Bücher über die feinstofflichen Welten geschrieben. Er lebt im Nordwesten der USA, ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Seit 1965 arbeitet er hellseherisch und intuitiv mit einer Gruppe nicht-physischer Wesen aus der geistigen Welt. Sie gaben sich als Teil einer inneren Schule zu erkennen, deren Absicht es sei, eine spirituelle Lehre zu entwickeln, die sich mit dem Vorgang der Inkarnation beschäftigt. Diese Lehre soll in der physischen Welt inkarnierte Personen - Menschen wie du und ich - in die Lage versetzen, ein gesegnetes Leben zu führen, ihr Potenzial besser zu entfalten und damit selbst eine Quelle des Segens und Wohlergehens für die Welt als Ganzes zu werden. Von 1970 bis 1973 gehörte David dem Vorstand der Findhorn Foundation in Nordschottland an. 1974 war er einer der Gründer der Lorian Association, einer gemeinnützigen spirituellen Bildungsorganisation, in der er bis heute aktiv ist.
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