Sind wir noch zu retten?

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Wie wir mit neuen Technologien die Natur verändern können

ISBN: 3662581892
ISBN 13: 9783662581896
Autor: Preston, Christopher J
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xxix, 288 S., 40 s/w Illustr., 288 S. 40 Abb.
Erscheinungsdatum: 26.04.2019
Auflage: 1/2019
Format: 1.9 x 20.6 x 12.9
Gewicht: 343 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Originaltitel: The Synthetic Age

Nanotechnologie, synthetische Biologie, Wiedererweckung ausgestorbener Arten und Geoengineering – werden Menschen die Natur in Zukunft mit solchen Methoden grundlegend umgestalten? Wem sollten wir vertrauen, wenn es darum geht, über die Umrisse unserer synthetischen Zukunft zu entscheiden? Auf der Erde gibt es keinen von Menschen unberührten Ort mehr. Die Bedeutung dieser Tatsache erschöpft sich nicht in Statistiken, die Gletscherschmelze und Artensterben dokumentieren, vielmehr kennzeichnet sie den Beginn einer neuen Epoche der Erdgeschichte. Das Erstaunliche an diesem „Synthetischen Zeitalter“ sind nicht nur die Auswirkungen von uns Menschen, sondern die Veränderungen, die wir von nun an gezielt und absichtlich herbeiführen werden. Neue Technologien verleihen uns die Macht, viele grundlegende Abläufe der Natur selbst in die Hand zu nehmen. Mit einer von Ingenieuren und Technikern gestalteten Welt beginnt das erste Synthetische Zeitalter unseres Planeten. Sollen wir diesen Weg wirklich einschlagen? Der Preis ist zu hoch, als dass man die Entscheidung allein den Ingenieuren überlassen sollte. Der AutorChristopher J. Preston ist Professor für Philosophie und Forschungsstipendiat des Mansfield Center Programm für Ethik und öffentliche Angelegenheiten an der University of Montana.

Artikelnummer: 6057468 Kategorie:

Beschreibung

Nanotechnologie, synthetische Biologie, Wiedererweckung ausgestorbener Arten und Geoengineering - werden Menschen die Natur in Zukunft mit solchen Methoden grundlegend umgestalten? Man könnte es sich vorstellen.Auf der Erde gibt es keinen von Menschen unberührten Ort mehr - das hat wohl jeder schon einmal gehört. Aber die Bedeutung dieser Tatsache erschöpft sich nicht in Statistiken, die Gletscherschmelze und Artensterben dokumentieren. Vielmehr kennzeichnet sie den Beginn einer neuen Epoche der Erdgeschichte. Und das Auffälligste an diesem Synthetischen Zeitalter, so Christopher Preston, sind nicht nur die Auswirkungen des Menschen als solche, sondern die Veränderungen, die wir von nun an gezielt und absichtlich herbeiführen werden. Neue Technologien werden uns die Macht verleihen, viele grundlegende Abläufe der Natur selbst in die Hand zu nehmen. Damit verlassen wir nicht nur das Holozän und treten ins Anthropozän ein; wir lassen auch eine Zeit hinter uns, in der globaler Wandel nicht nur die unbeabsichtigte Folge einer ungezügelten Industrialisierung ist. Mit einer von Ingenieuren und Technikern gestalteten Welt beginnt das erste Synthetische Zeitalter unseres Planeten.Preston beschreibt eine Reihe von Technologien, die den Stoffwechsel der Erde umgestalten werden: Nanotechnologie gibt den natürlichen Formen der Materie eine neue Struktur; molekulare Produktion eröffnet unzählige neue Anwendungsmöglichkeiten; synthetische Biologie erlaubt es uns, Genome nicht nur zu lesen, sondern auch aufzubauen; biologische Mini-Maschinen überflügeln die Evolution; Arten werden umgesiedelt und wieder zum Leben erweckt; und mit Geoengineering kann man die Sonnenstrahlung mit Vulkandunst abschirmen, die Temperaturen auf der Erde durch hellere Wolken senken und mit künstlichen Bäumen, die Kohlenstoff aus Wind gewinnen, das CO2 aus der Atmosphäre beseitigen.Was bedeutet es, wenn Menschen  die Erde nicht nur verwalten, sondern auch grundlegend umgestalten? Und wem sollten wir vertrauen, wenn es darum geht, über die Umrisse unserer synthetischen Zukunft zu entscheiden? Solche Fragen sind zu wichtig, als dass man sie den Ingenieuren überlassen sollte.

Autorenporträt

Christopher J. Preston ist Professor für Philosophie und Forschungsstipendiat des Mansfield Center Programm für Ethik und öffentliche Angelegenheiten an der University of Montana.

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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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