Beschreibung
Die Entwicklung Berlins zur Metropole der Moderne ist unmittelbar mit der Entwicklung des Stromnetzes und der öffentlichen Beleuchtung verbunden. Nachdem Emil Rathenau auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung 1881 in Paris das Potenzial von Edisons Erfindung der Glühlampe erkannt und sich das Patent für die Nutzung der neuen Energietechnik gesichert hatte, strahlte die neue Erfindung buchstäblich in alle Lebensbereiche hinein und erleuchtete die Stadt. Auf die elektrische Straßenbeleuchtung folgte der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, das Berliner Stadtschloss, öffentliche Gebäude und später auch private Haushalte wurden elektrisch beleuchtet und auch die Unterhaltungskultur erhielt durch die neue Technik enormen Aufschwung: Lichtspieltheater, Konzerthäuser sowie Varietétheater entstanden und bis dahin nicht dagewesene Leuchtreklamen warben für die neuen Attraktionen. Berlin präsentierte sich als leuchtende Weltstadt Berlin im Licht - so der Name einer im Oktober 1928 stattgefundenen Werbewoche und gleichzeitig Sinnbild der pulsierenden Metropole.
Autorenporträt
Christina Stehr studierte Germanistik und Kulturwissenschaft in Berlin. Seit 2009 ist sie stellvertretende Leiterin der bpk-Bildagentur und deren fotografischer Sammlung, die zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehört. Prof. Dr. Dorothee Haffner ist Kunsthistorikerin, lehrt seit 2009 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und beschäftigt sich unter anderem mit der Berliner Industriekultur. Seit 2011 leitet sie das Berliner Zentrum Industriekultur.
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