Beschreibung
Eine inspirierende, kluge Reflexion über die Kraft der Utopie.Utopien haben Uwe Timm zeit seines Lebens beschäftigt: in seinem literarischen und essayistischen Werk ebenso wie auf seinen Reisen. Im vorliegenden Band geht Uwe Timm der Frage nach, welch philosophische, künstlerische und gesellschaftlich gestaltende Kraft der utopische Gedanke heute noch entfaltet. Er beleuchtet das utopische wie dystopische Moment in Klassikern der Weltliteratur, erzählt von einer Reise nach Paraguay und untersucht gegenwärtige Aspekte utopischen Denkens im öffentlichen Bereich, etwa bei Graffitikünstlern. In Uwe Timms brillanten Betrachtungen und Erzählungen behauptet sich die Utopie als Verteidigung eines besseren Zusammenlebens, gegen alle Versuche, sie in ein System zu pressen oder ideologisch zu diskreditieren. Sie setzt die Kraft der Wünsche frei und somit die Kraft für die Zukunft.
Autorenporträt
Uwe Timm, geboren 1940 in Hamburg, lebt in München. Sein Werk erscheint seit 1984 bei Kiepenheuer & Witsch in Köln, u.a.: 'Heißer Sommer' (1974), 'Morenga' (1978), 'Kerbels Flucht' (1980), 'Der Schlangenbaum' (1986), 'Kopfjäger' (1991), 'Die Entdeckung der Currywurst' (1993), 'Rot' (2001), 'Am Beispiel meines Bruders' (2003), 'Der Freund und der Fremde' (2005), 'Halbschatten' (2008), 'Von Anfang und Ende. Über die Lesbarkeit der Welt' (2009), 'Montaignes Turm' (2015), 'Ikarien' (2017), 'Der Verrückte in den Dünen' (2020), 'Alle meine Geister' (2023).
Herstellerkennzeichnung:
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
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Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE
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