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‚Linientreue Dissidenten‘ im Sozialismus

ISBN: 3962891412
ISBN 13: 9783962891411
Autor: Combe, Sonia
Verlag: Ch. Links Verlag
Umfang: 272 S.
Erscheinungsdatum: 17.05.2022
Auflage: 1/2022
Format: 2.7 x 21.4 x 14.3
Gewicht: 454 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Originaltitel: La layauté à tout prix. Les floués du ’socialisme réll‘

DDR-Intellektuelle zwischen Hoffnung und Enttäuschung

Artikelnummer: 3084389 Kategorie:

Beschreibung

DDR-Intellektuelle zwischen Hoffnung und Enttäuschung Anna Seghers, Bertolt Brecht, Stefan Heym, Jürgen Kuczynski, Paul Dessau, Max Schroeder und viele andere wurden wegen ihrer jüdischen Herkunft oder wegen ihrer kommunistischenÜberzeugung im 'Dritten Reich' verfolgt und mussten Deutschland verlassen. Nach dem Exil in England, den USA oder Mexiko wählten sie die Sowjetische Besatzungszone bzw. die DDR als Heimat. Die Konflikte zwischen den Westremigranten und jenen, die aus Moskau in den Ostteil Deutschlands zurückkehrten, gehören zu den zentralen Problemen der DDR-Geschichte. Diesen Intellektuellen schlugen Misstrauen und Verdächtigungen entgegen. Dennoch stützten sie das System und stellten es zugleich infrage. Einzig innerhalb der Partei trugen sie ihre Kritik vor, in der Öffentlichkeit schwiegen sie. Mit dieser Praxis beeinflussten sie auch die Folgegeneration, als deren Repräsentantin Christa Wolf gelten kann. Sonia Combe zeichnet in ihrem Buch die Kämpfe und Gewissenskonflikte dieser kritischen Marxisten nach und fragt, welchen Preis sie für ihre Loyalität zahlten. 'Seit Wolfgang Schivelbuschs Vor dem Vorhang und Werner Mittenzweis Die Intellektuellen und Zwielicht hat Sonia Combe den umfassendsten Beitrag zur Intellektuellengeschichte der DDR geschrieben.' The Times Literary Supplement (TLS)

Autorenporträt

Sonia Combe, geboren 1949 in Pau (Frankreich), war Historikerin am CNRS in Nanterre und ist assoziierte Forscherin am Centre Marc Bloch in Berlin. Sie forscht und schreibt zur Geschichte von kommunistischen und postkommunistischen Gesellschaften Osteuropas, vor allem der DDR. Dorothee Röseberg, geboren 1951 in Caputh, ist emeritierteProfessorin für Romanistische  Kulturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte betrifft Frankreich und die DDR/Ostdeutschland.

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