Heisig malt Schmidt

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Eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik

ISBN: 3962890157
ISBN 13: 9783962890155
Autor: Volke, Kristina
Verlag: Ch. Links Verlag
Umfang: 224 S.
Erscheinungsdatum: 05.09.2018
Auflage: 1/2018
Format: 2 x 24.5 x 17.7
Gewicht: 739 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Warum sich Helmut Schmidt von einem DDR-Maler porträtieren ließ

Artikelnummer: 5111848 Kategorie:

Beschreibung

Wenige Wochen nach Ende seiner Kanzlerschaft wurde Helmut Schmidt 1982 gebeten, einen Maler für sein offizielles Porträt zu benennen. Schmidt hatte die Galerie im Kanzleramt 1976 selbst gegründet. Er entschied sich für Bernhard Heisig, einen der bedeutendsten Maler aus der DDR, der von den Feuilletons der Bundesrepublik jedoch zumeist als 'Staatskünstler' angesehen wurde. Schmidt ließ sich davon nicht beirren, auch wenn der Vorgang im Kanzleramt für erhebliche Unruhe sorgte. Nach längeren, diplomatisch heiklen Vorbereitungen reiste er 1986 zwei Mal nach Leipzig, um dem Maler Modell zu sitzen. Seine Besuche wurden von der Staatssicherheit in der Operation 'Mütze' aufwändig überwacht.'Heisig malt Schmidt' ist die Rekonstruktion einer höchst ungewöhnlichen Geschichte aus dem geteilten Deutschland. Sie erzählt von zwei Männern, deren Lebenswege nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können und die sie trotzdem zu Wesensverwandten machten. Zugleich zeigt sie die Kraft der Kunst in politisch schwierigen Zeiten.

Autorenporträt

Kristina Volke, geboren 1972 in Dresden, ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet als Autorin, Kuratorin und Wissenschaftlerin in Berlin.

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