Beschreibung
Dieses Buch untersucht Nelson Burdette Bailey als eine bisher unterschätzte Schlüsselfigur der frühen amerikanischen Ukulelenpädagogik. Im Zentrum steht nicht die Erfindung der Ukulele, sondern die Entstehung eines Lernformats: Selbstunterricht, einfache Akkorde, Griffbilder, Anschlagsmuster, Liedbegleitung und schnelle musikalische Erfolgserlebnisse. Auf Grundlage der Forschungen von John King und Jim Tranquada sowie eigener Quellenarbeit zeigt Andreas Fischer, wie Bailey mit Sherman, Clay & Co. ein bis heute vertrautes Modell der Ukulelenschule prägte. Die Studie verbindet Ukulelengeschichte, Verlags- und Marktgeschichte, Verkaufszahlen, Patente und pädagogische Analyse. Ihre These: Bailey wurde als Name weitgehend vergessen, doch das von ihm früh und erfolgreich bediente Lernprinzip lebt in modernen Ukulelenschulen fort.
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