Transitleichen in der DDR

Lieferzeit: Lieferbar innerhalb 5 Werktagen

24,95 €

Exemplarische Fälle deutsch-deutscher Kriminalistik im Kalten Krieg, Schriftenreihe Polizei 2, Historische Kriminalistik

ISBN: 3895749206
ISBN 13: 9783895749209
Autor: Kroll, Remo/Schurich, Frank-Rainer
Herausgeber: Remo Kroll/Frank-Rainer Schurich
Verlag: Verlag Dr. Köster
Umfang: 270 S.
Erscheinungsdatum: 05.10.2016
Auflage: 1/2016
Format: 2.3 x 21.6 x 15.7
Gewicht: 536 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 9805820 Kategorie:

Beschreibung

Der Mord ohne Leiche als das vermeintlich perfekte Verbrechen. Der Kalte Krieg bot dafür eine besondere zeithistorische Bühne, war in Westberlin doch so manches anders als im Rest der Republik. Remo Kroll und Prof. Dr. Frank-Rainer Schurich schildern und analysieren drei spektakuläre Mordfälle, in denen Opfer in Westberlin getötet, durch eine Grenzübergangsstelle in die DDR gebracht und nahe der Transitstrecke abgelegt worden sind. 1975 wurde eine kopflose Frauenleiche bei Lehnin unweit des Grenzübergangs Dreilinden/Drewitz aufgefunden. 1984 an gleicher Stelle die zerstückelte Leiche eines Afghanen. Im Forst von Bad Klosterlausnitz entdeckte 1979 ein Jäger eine stark verkohlte Leiche. Die Zusammenarbeit von Ermittlungskräften beider deutscher Staaten hatten die Täter sicher nicht in Betracht gezogen. Nicht nur der Transport der Leichen in die DDR war bereits mit einem hohen Risiko verbunden, sie haben zudem auch gravierende Fehler begangen. Die drei Mordfälle sind Zeugnisse akribischer kriminalistischer Ermittlungsarbeit vor dem historischen Hintergrund der deutschen Teilung, bei der der Wille zum Fahndungserfolg die Grenze überwunden hat.

Herstellerkennzeichnung:


Verlag Dr. Köster
Friedrichstr.95
10117 Berlin
DE

E-Mail: verlag-koester@t-online.de

Das könnte Ihnen auch gefallen …