Beschreibung
Alfred J. Noll (1960-2026) war als Rechtsanwalt, Universitätsprofessor, Politiker, Philosoph, Autor und Künstler ein Citoyen. Seine Vita spiegelt, dass sich der Citoyen weder mit dem Bourgeois noch mit dem Kleinbürger verträgt. Denn er ist als Staatsbürger Teil eines Demos, der sich selbst mittels Recht regiert. Verfassung und einfaches Gesetz gelten ihm als Ordnungsrahmen gesellschaftlicher Interessenkonflikte. Alles Recht versteht er als Waffenstillstandslinie zwischen involvierten Interessen, die Rechtsform als unverfügbar. Entlang dieser Linie versteht er Recht einerseits als Widerspiegelung von Herrschaftsverhältnissen, andererseits als Handlungsinstrument. Dabei ist ihm die Unterscheidung zwischen Recht und Rechtswirklichkeit nicht fremd. Um die Triebfedern dieser Unterscheidung zu bestimmen, bedient sich der Citoyen als Republikaner des Marxismus als Methode. Normativ hingegen verpflichtet er Staat, Recht und Politik auf die Wahrung des Gemeinwohls. Zur vorliegenden, von Nikolaus Dimmel und Dominik Öllerer herausgegebenen Würdigung des Wirkens und Werkes von Alfred J. Noll haben namhafte Jurist:innen und Politiker:innen, Philosophen und Journalisten beigetragen. Mit Beiträgen von Nikolaus Dimmel, Walter Famler, Peter Rosei, Armin Thurnher, Hermann Klenner, Alexander Somek, Michael Potacs, Walter Baier, Antonio Merlino, Dominik Öllerer, Peter Römer, Birgit Sauer, Richard Soyer, Emmerich Tálos, Jakob Tschachler, Alma Zadic, Udo Szekulics, Christoph Bezemek, Michael Holoubek, Reinhard Kreissl, Konrad Lachmayer, Robert Pfaller, Franz Schandl, Oliver Scheiber, Anna Sporrer, Michael Thaler.
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