Unangemessen und instabil

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Die Konstruktion der Diagnose ‚Borderline-Persönlichkeitsstörung‘ als Zusammenspiel von Diskurs und Erfahrung, Geschlecht – Kultur – Gesellschaft. Gender – Culture – Society 19

ISBN: 3643131631
ISBN 13: 9783643131638
Autor: Witte, Kristin
Verlag: Lit Verlag
Umfang: 192 S.
Erscheinungsdatum: 27.11.2015
Auflage: 1/2015
Format: 1.2 x 21 x 14.7
Gewicht: 291 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 8772879 Kategorie:

Beschreibung

Seit 1980 soll die ,Borderline-Persönlichkeitsstörung' ein "tiefgreifendes Muster von Instabilität" bei vornehmlich weiblichen Betroffenen beschreiben. Die vorliegende Arbeit eröffnet eine kritische Perspektive auf diese Diagnose. Mithilfe der theoretischen Ansätze von Michel Foucault und Judith Butler werden insbesondere autobiographische Erfahrungsberichte sowie Selbsthilfebücher analysiert. Dabei wird verdeutlicht, wie einerseits Geschlechternormen und andererseits dialogische Aushandlungen sowie (sprachliche) (Re)Inszenierungen Vorstellungen von Normalität und Abweichung formen. Gleichzeitig verortet die Arbeit die 'Borderline-Persönlichkeitsstörung' in (historischen) Diskursen um ähnlich vergeschlechtlichte psychiatrische Diagnosen und zeigt, dass die 'Störung' in ihrer aktuellen Gestalt auch ein Ergebnis der Durchsetzung einer medizinisch-neurobiologisch orientierten diagnostischen Psychiatrie ist.

Autorenporträt

Kristin Witte ist Genderwissenschaftlerin und Historikerin.

Herstellerkennzeichnung:


Lit Verlag
Fresnostraße 2
48159 Münster
DE

E-Mail: lit@lit-verlag.de

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