Die Relationismusfalle und die verschleppte Weltkultur

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Zur Lage der Philosophie, Band II. Mit weiteren Facetten und Übungen zur Theorie zweier polar-komplementärer Weltaspekte und ihren geschichtlichen Kontexten, Philosophie 105

ISBN: 3643134401
ISBN 13: 9783643134400
Autor: Pohlenz, Gerd
Verlag: Lit Verlag
Umfang: XLV, 787 S.
Erscheinungsdatum: 28.07.2016
Format: 4.7 x 23.5 x 16.2
Gewicht: 1371 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 9413334 Kategorie:

Beschreibung

Descartes' Bewusstseinsbegriff gilt eigentlich, wie das antike Philosophieren, der alltäglichen phänomenalen Welt: Sie sollte daher Gegenstand der - nun auch die Naturwissenschaft erfassenden - Transzendentalanalyse sein. Deren Kern ist das Prinzip des Identischen im Wandel, das schon von Parmenides bis Demokrit / Platon fruchtbar ist und nun jene Welt als theoretisch unhintergehbar auszuweisen vermag. Dieser Rahmen impliziert einen revidierten Sinn- und Teleologiebegriff. Auch Wittgensteins Sprachgebrauchsanalyse weist in diese Richtung, ist aber relationistisch: Der von Naturwissenschaft, Pragmatismus (Peirce, Habermas) und gegenwärtiger Soziologie inspirierte Relationismus ist in seiner inflationären Theorien- und Theorieinterpretationen-Produktion sich selbst zur Falle geworden.

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Fresnostraße 2
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