Beschreibung
Wurde am Hof, beim Militär und in der Stadt der Vormoderne soziale Distinktion auch mittels Zweikampf hervorgebracht und kommuniziert? Dieser Frage wird hier mit einem offenen Begriff der zwischen Recht, Ritual und Sport changierenden agonalen Praktik nachgegangen, der das Fechten und Messerzücken ebenso einbezieht wie den pas d'armes und die vendetta. Gleichzeitig wird anhand von Fallbeispielen aus West-, Mittel- und Südeuropa sowie theoretischen Reflexionen zu klären versucht, wie der Übergang vom mittelalterlichen (Gerichts-)Zweikampf zum neuzeitlichen (Ehren-)Duell zu denken ist.
Autorenporträt
Dr. Christian Jaser ist seit 2013 Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte II an der Humboldt-Universität zu Berlin. Prof. Dr. Uwe Israel ist seit 2010 Lehrstuhlinhaber für Mittelalterliche Geschichte an der Technischen Universität Dresden.
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