Beschreibung
Die Ziele dieser Studie sind zunächst, die selbstorganisierte Praxis des Fußballs zu beschreiben und ihre Bedeutung für zugewanderte Fußballspieler zu verstehen. Sie zielen auch darauf ab, den Einfluss dieser Praxis auf den Prozess der affektiven Bindung an den Praxisort, in diesem Fall den Jarry-Pare, und die daraus resultierende Bildung einer neuen Identität zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden 90 Praktiker befragt und mit acht von ihnen halbstrukturierte Interviews geführt. Die Ergebnisse unterstützen im Allgemeinen die wissenschaftliche Literatur. Zusammengefasst ist das selbstorganisierte Üben eine sportliche Aktivität mit spielerischem Charakter. Basierend auf den Prinzipien der sozialen Begegnung und Geselligkeit ist diese Praxis auch eine neu erfundene Tradition, die die Aufrechterhaltung einer gewissen Kohärenz ermöglicht, die mit der kulturellen Identität der Anhänger verbunden ist.
Autorenporträt
Ouissem Hsoumi wurde am 9. Dezember 1976 in einem Dorf im Süden Tunesiens namens Dehibat geboren, wo er seine Grundschulausbildung absolvierte. Nach dem Abschluss der Sekundarschule in Tataouine im Jahr 1995 beendete er seine Universitätsausbildung mit einem Abschluss in Jugend- und Kulturanimation in Tunis, bevor er im August 2000 nach Kanada auswanderte.
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