Beschreibung
Im Zentrum dieser Arbeit steht das dritte Kapitel der Bhagavadgita, dem wohl bekanntesten philosophisch-religiösen Lehrwerk Indiens, und seine Interpretation durch Samkara und Mohndas Gandhi. Um Gandhis spezifische Interpretation der Bhagavadgita zu verdeutlichen, wird sie mit dem Kommentar Samkaras verglichen. Das dem Samkara zugeschriebene Bhagavadgitabhaya gilt als der älteste Kommentar, der heute noch vorliegt. Er wurde wohl zwischen dem endenden achten und beginnenden neunten Jahrhundert n. Chr. verfasst. Durch Samkaras große philosophische Bedeutung bis in die Neuzeit und seine wichtige rezeptionsgeschichtliche Rolle stellt seine Interpretation der Bhagavadgita eine äußerst interessante Vergleichsvorlage dar. Der Vergleich ist auf drei ausgewählte Themen beschränkt und zwar auf das Sozialsystem der varas, karma zuletzt yajña. Nach einer grundlegenden Einführung stützt sich die Analyse auf die eigene Übersetzung der Bhagavadgita-Verse und des Kommentars von Samkara aus dem Sanskrit sowie Gandhis englischer Interpretation.
Autorenporträt
Kathrin Zacherl ging nach dem Abitur für mehr als ein Jahr nach Indien, um dort in sozialen Projekten zu arbeiten. Ihrem Interesse für Sprachen und Kulturen folgend, entschloss sie sich, Indologie zu studieren. Gegenwärtig erlangt sie ihren Master in Religionen und Philosophie Asiens an der Ludwig-Maximilians-Universität, München.
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