Beschreibung
Grenzen der Liebe ist eine tiefgehende, analytische und zugleich menschlich erzählte Auseinandersetzung mit binationalen Liebesbeziehungen im Spannungsfeld von Staat, Recht und Gesellschaft. In einer globalisierten Welt, in der Waren, Kapital und Informationen nahezu grenzenlos zirkulieren, zeigt dieses Buch, wie stark persönliche Beziehungen noch immer durch nationale Gesetze, Visapolitik und behördliches Misstrauen eingeschränkt werden. Thomas Schröter beleuchtet anhand historischer Entwicklungen, rechtlicher Grundlagen und zahlreicher lebensnaher Beispiele, wie Staaten darüber mitentscheiden, wer zusammenleben darf und wer nicht. Er beschreibt die politischen Motive hinter Sprachtests, Einkommensnachweisen, Integrationspflichten und Aufenthaltsauflagen und macht sichtbar, welche emotionalen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen diese Regelungen für Paare und ihre Kinder haben. Das Buch verbindet juristische Aufklärung mit gesellschaftlicher Kritik. Es richtet den Blick nicht nur auf die bürokratischen Abläufe, sondern auch auf die menschlichen Schicksale hinter Aktenzeichen und Paragrafen. Dabei wird deutlich, dass Liebe in vielen Fällen zur Verhandlungssache wird; abhängig von Herkunft, Pass, Einkommen und politischer Opportunität. Grenzen der Liebe ist zugleich Ratgeber, Analyse und politisches Manifest. Es bietet Orientierung für Betroffene, sensibilisiert Nichtbetroffene und formuliert konkrete Forderungen für ein gerechteres, menschenwürdigeres System. Ein Buch über Nähe in einer Welt der Grenzen; und über die Frage, warum das Zusammenleben zweier Menschen noch immer staatlicher Genehmigung bedarf.
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