Beschreibung
Sechs Aufgaben, sauber gelöst, um halb zehn fertig. Ob ein Kind sie am nächsten Morgen ohne Handy könnte, verrät das Heft nicht mehr. Seit eine Maschine Hausaufgaben in Sekunden erledigt, stellt sich in jeder Familie und jeder Schule dieselbe Frage: Woran erkennt man, dass jemand etwas gelernt hat? An einer Schule in der Türkei übten knapp tausend Jugendliche Mathematik, ein Teil davon mit KI. Beim Üben waren sie besser, in der Prüfung ohne Gerät schlechter, und sie merkten es nicht. Von dieser Studie aus gehe ich durch die ganze Schullaufbahn, von der Grundschule bis zur Berufsschule, durch die Fächer und durch die Frage, wer entscheidet und wer zahlt. Ich lege vor, was Studien, Gesetze und die Regeln aller 16 Länder sagen, gebe beiden Seiten ihre stärksten Argumente und sage, wo die Belege enden. Am Ende stehen zwei Verfahren, eines gegen das Hineinlassen der KI und eines gegen das Draußenlassen. Dazu gehören zwölf Werkzeugblätter für Elternabend, Schulkonferenz und Küchentisch, ein Spiel für Klassen ab Stufe 8 und Anlaufstellen für den Fall, dass KI gegen Kinder eingesetzt wird. Quellen und Rechtslage der Länder stehen offen auf fertig-ist-nicht-gelernt.de.
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