Beschreibung
Der Band enthält eine Auswahl verstreut und teils entlegen publizierter Vorträge und Aufsätze. Sie gelten der deutschen Literaturgeschichte im europäischen Kontext vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Schwerpunkte sind: 1. gattungstheoretische Überlegungen (Anekdote, Kalendergeschichte, Reiseliteratur am Beispiel Alfons Paquets); 2. das 'neuzeitliche Thema katexochen, die Konstitution des autonomen Subjekts' und seine Identität - so die Motivstudie Verlorene Schönheit gewonnene Identität. Zur Wanderung und Wandlung einer Beispielerzählung von Sidney und Cervantes bis zu Wieland und Fontane; 3. 'Begegnungen' wie die von G. A. Bürger und G. Chr. Lichtenberg 1794; 4. Untersuchungen zur Modernität und Alterität der Romantik (Symbolik des Subjekts) und zum Vormärz (Hoffmann von Fallersleben, Snellman und der deutsche Vormärz); 5. Fragen der literarischen Übersetzung (A. W. Schlegel; Die kleinen Alten. Ein Gedicht von Baudelaire im Gespräch zwischen Benjamin und Brecht); 6. Finnland und das deutsche Finnlandbild (Snellman, Paquet, Brecht) und besonders 7. das Werk Bertolt Brechts. - 'Stückwerke' sind auch Werkstücke, die das Erkannte zur durchdachten Darstellung bringen.
Autorenporträt
Hans Peter Neureuter, geboren 1938, Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Nach Lektoraten in London und Helsinki lehrte er Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg, zuletzt als Akademischer Direktor und apl. Professor. Die Arbeit an Brecht in Finnland erbrachte mehrere Ausgrabungen, darunter Die Judith von Shimoda (UA Wien, deutsche EA Osnabrück, 2008).
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