Beschreibung
Die Autoren erproben in diesem Buch eine neue Herangehensweise an das Phänomen der Lehnprägung im Tschechischen und Sorbischen. Basierend auf diachronen Korpora und Wörterbüchern wird in vier exemplarischen Studien gezeigt, wie Sprachkontakt und 'eigene Entwicklung' miteinander verwoben sind. Zwei Untersuchungen verfolgen die Entwicklung der Valenz ausgewählter Verben. In zwei weiteren werden die Präfixe pred-/psed- und nad- aus Sicht der Wortbildung charakterisiert. In allen drei Sprachen wird eine unterschiedlich weit fortgeschrittene semantische Strukturanpassung beobachtet. Daher plädieren die Autoren für eine Integrierung der Lehnprägung in die Darstellung der Wortbildung statt einer Dichotomie zwischen 'fremd' und 'eigen'.
Autorenporträt
Katja Brankackec ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Slawischen Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag. Frantisek Martínek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Tschechische Sprache und Kommunikationstheorie an der Karlsuniversität Prag. Anna Paap (geb. Koubová) studierte Bohemistik, Übersetzen/Dolmetschen Deutsch-Tschechisch und Sprachwissenschaft. Derzeit arbeitet sie als freie Übersetzerin und Sprachlehrerin.
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