‚Daß wir irgendwann irgendwohin laufen‘

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Zur Absurdität und Relativität im Werk Reinhard Lettaus, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Literaturwissenschaft 20

ISBN: 382882675X
ISBN 13: 9783828826755
Autor: Nahlbom, Katharina
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Umfang: 212 S.
Erscheinungsdatum: 10.06.2011
Auflage: 1/2011
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Beschreibung

Der deutsch-amerikanische Schriftsteller Reinhard Lettau (1929 1996) wurde vor allem fr die Fantasie und Sprachkunst seiner Gedichte, Kurzgeschichten und Essays gelobt. Er war als Mitglied der Gruppe 47 in den 60er- und 70er-Jahren ein prominentes Mitglied des Literaturbetriebs, zumal, als er nach seiner ffentlichen Kritik an der Springer-Presse ausgewiesen wurde. Er nahm an der Antivietnambewegung teil und engagierte sich in der literarischen Debatte ber den so genannten Tod der Literatur. Dieser Einsatz beeinflusste auch sein Schreiben. So setzen sich die Werke Feinde (1968) und Frhstcksgesprche in Miami (1977) mit dem Vietnamkrieg bzw. mit Lateinamerikanischen Diktaturen auseinander. Katharina Nahlbom untersucht zum ersten Mal das vielschichtige literarische Gesamtwerk Lettaus thematisch und erzhltechnisch. Dabei zeigen sich trotz der Heterogenitt viele Berhrungspunkte zwischen den Bchern. Vor allem die durchgehend nicht-realistische Handlung und der hufig ins Groteske gesteigerte Humor stechen hervor. Darber hinaus ist die Welt der Bcher durchgehend relativ und vernderlich. Die Figuren bejahen diesen Zustand oder suchen nach einem Gegenpol dazu; einem festen Ausgangspunkt oder einer absoluten Wahrheit. Eine gngige Interpretation fasst Lettaus Werk als rein witzig auf. Die Autorin holt unter der satirischen Oberflche die politischen wie philosophischen Fragen hervor, die Lettaus Arbeit bestimmten und ihn zwischen literarischer Moderne und Postmoderne einordnen.

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