Der Holocaust in deutschsprachigen publizistischen Diskursen

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Eine sprachwissenschaftliche Analyse am Beispiel der Diskussion um den Roman ‚Die Wohlgesinnten‘ von Jonathan Littell, Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte 56

ISBN: 3631677138
ISBN 13: 9783631677131
Autor: Gries, Britta
Herausgeber: Albert Busch
Verlag: Peter Lang
Umfang: 748 S., 2 farbige Illustr.
Erscheinungsdatum: 13.07.2017
Auflage: 1/2017
Format: 4.5 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 1063 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Mit der Debatte um Jonathan Littells Roman ‚Die Wohlgesinnten‘ analysiert die Autorin eine publizistische Kontroverse über die Thematisierung des Holocaust mithilfe des Diskurslinguistischen Vier-Ebenen-Modells, das Foucaults diskurstheoretische Überlegungen in Analysekategorien übersetzt und die Dynamik zwischen Gesellschaft und Sprache erfasst.

Artikelnummer: 6042722 Kategorie:

Beschreibung

Thema dieses Buchs sind die öffentlichen Diskurse um den Holocaust, die einen integralen Bestandteil der Vergangenheitsbewältigung in der Bundesrepublik seit den 1960er Jahren darstellen. Viele Konflikte, Brüche und Diskontinuitäten kennzeichnen diesen Zeitraum und auch im 21. Jahrhundert sorgen literarisch-ästhetische Annäherungsversuche an den Genozid für mediale Skandale. Die Autorin fragt, von welchen Intentionen, Haltungen und Wissensbeständen diese publizistischen Kontroversen geleitet werden. Um die vielschichtige Thematik zu beleuchten, analysiert sie die Debatte über Jonathan Littells Roman 'Die Wohlgesinnten' Anfang 2008 in deutschen Qualitätsmedien mit einem eigens konzipierten Diskurslinguistischen Vier-Ebenen-Modell, das Foucaults diskurstheoretische Überlegungen in Analysekategorien übersetzt und so die Dynamik zwischen Gesellschaft und Sprache erfasst.

Autorenporträt

Britta Gries studierte Diplom-Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen und arbeitete im Anschluss mehrere Jahre am Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft und am Seminar für Deutsche Philologie.

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